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Erdbeben: Basis-Tipps für richtiges Verhalten

Am Dienstag, 18. August 2026, liegen Trümmer am Eingang einer durch ein Erdbeben beschädigten Kirche in Satar Punda, Provinz Ost-Nusa-Tenggara, Indonesien.
Trümmer liegen am Eingang einer bei einem Erdbeben beschädigten Kirche in Satar Punda in der Provinz Ost-Nusa-Tenggara in Indonesien am Dienstag, 18. August 2026. Copyright  Firdia Lisnawati / AP
Copyright Firdia Lisnawati / AP
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Granada, Kolumbien, Indonesien, Japan: In den vergangenen Wochen erschüttern mehrere Beben die Welt. Das Institut in Andalusien nennt einfache Schutzregeln.

Prävention ist – wie bei Naturkatastrophen etwa den Bränden, die die Iberische Halbinsel jeden Sommer verwüsten – ein entscheidender Faktor, um Leben in stark erdbebengefährdeten Regionen wie der Granada-Senke im zentralen Teil der östlichen Betischen Kordillere zu schützen.

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Darauf weist das Institut der Universität Granada hin, das dieses Phänomen erforscht. Es hat eine Reihe von Empfehlungen veröffentlicht – für die Zeit vor und nach einem Beben wie dem, das gerade die Provinz Granada erschüttert hat.

Fachleute raten, frühzeitig einen Notfallplan zu erstellen, damit im Ernstfall nichts improvisiert werden muss. Zu Hause sollten Verbandskästen, Taschenlampen, Radios und passende Batterien bereitliegen. Wichtig ist auch, dass man weiß, wo sich die Absperrhähne und Hauptschalter für die Grundversorgung befinden, denn eine beschädigte Leitung kann zusätzliche Schäden an Gebäuden verursachen. Außerdem können schwere Möbel oder Geräte, die nicht fest mit der Wand verankert sind, zur Gefahr werden.

Wasser-, Gas- und Stromzufuhr abdrehen, den Aufzug meiden, Abstand zu Fenstern oder Lampen halten und Ruhe bewahren – das sind die wichtigsten Schritte, um ein Beben ohne größere Verletzungen zu überstehen.

Während des Erdbebens gilt es, ruhig zu bleiben. Statistisch bleiben die meisten Beben zu schwach, um eine Lebensgefahr darzustellen. Viele Unfälle passieren, wenn Menschen während der Erschütterungen Gebäude überstürzt verlassen oder betreten. Man sollte abwarten, bis das Zittern vorbei ist und erst dann entscheiden, ob man den Aufenthaltsort wechselt.

In Innenräumen ist es am wichtigsten, den Kopf zu schützen. Bei starkem Zittern bietet etwa ein stabiler Tisch oder Stuhl Schutz. Halten Sie Abstand zu Gegenständen, Wänden oder Fenstern, die herabfallen oder bersten und Sie verletzen könnten.

Wer sich im Freien aufhält, sollte sich von Gebäuden fernhalten und keines betreten. Nachbeben können Mauern weiter schwächen und zum Einsturz bringen. Wer während der Erschütterungen Auto fährt, sollte an einer verkehrssicheren Stelle anhalten und im Wagen bleiben. In Küstennähe empfiehlt sich ein höher gelegener, vom Ufer entfernter Platz; zudem sollte man auf Meldungen der Behörden achten, da eine Tsunami-Warnung möglich ist.

Ist das Beben vorbei und erscheint es sicherer, das Gebäude zu verlassen, darf man auf keinen Fall den Aufzug benutzen, sondern nur die Treppen. Der Zustand von Rissen an Wänden und Decken zeigt, wie schwer die Schäden sind. Haben sie eine Breite von mehr als drei Millimetern und verlaufen sie diagonal oder treppenförmig, ist die Struktur gefährdet. Betreten Sie das Gebäude nicht oder verlassen Sie es so bald wie möglich in Ruhe.

Nachdem man sich vom Gebäude entfernt und eine Zone erreicht hat, in der keine Trümmer oder Brocken herabfallen können, sollte man prüfen, ob das Haus weiterhin im Lot steht oder im Vergleich zu den Nachbargebäuden geneigt ist, ob das Bürgersteigpflaster davor beschädigt ist und in welchem Zustand die Strommasten in der Nähe sind.

Im nächsten Schritt lässt sich die Fassade auf mögliche Risse untersuchen. Am gefährlichsten sind diagonale Risse mit einer Breite zwischen einem und drei Millimetern. Sind sie schmaler als ein Millimeter, handelt es sich in der Regel um leichtere Schäden, und man kann das Gebäude mit Vorsicht betreten.

Telefonieren Sie nur im Notfall, damit die Leitungen nicht überlasten und Menschen in akuter Gefahr Hilfe rufen können. Wenn Sie eine eingeschlossene Person hören, sollten Sie sie auffordern, Mund und Nase zu bedecken, um keinen Staub einzuatmen, und nach Möglichkeit auf einen Gegenstand in ihrer Nähe zu schlagen, um ihre Position anzuzeigen. Sehen Sie eine schwer verletzte, aber nicht verschüttete Person, sollten Sie sie nicht bewegen, bis Rettungskräfte eintreffen.

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