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Dolly Parton gibt Gesundheitsupdate und denkt über „Avatar-Auftritte“ nach

Dolly Parton gibt Gesundheitsupdate und denkt über künftige „Avatar-Auftritte“ nach
Dolly Parton: Sängerin gibt Gesundheitsupdate und denkt über künftige „Avatar-Auftritte“ nach Copyright  AP Photo
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Von David Mouriquand
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Die 80-jährige Country-Legende hat nach dem Aus ihrer Vegas-Residency ein Gesundheitsupdate gegeben. Sie denkt zudem über künftige „Avatar-Auftritte“ nach.

Country-Ikone Dolly Parton hat ihre Fans mit einem neuen Gesundheitsupdate informiert. Sie kämpft weiterhin mit gesundheitlichen Problemen und mit dem Tod ihres Mannes Carl Dean, mit dem sie fast 60 Jahre verheiratet war und der im vergangenen März gestorben ist.

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Parton spricht offen über ihre Trauer und darüber, wie sich Deans Tod auf ihre psychische Gesundheit auswirkt. Sie sagt, sie fühle sich „erschöpft und ausgelaugt“.

Die Musiklegende, inzwischen 80, musste wegen anhaltender Beschwerden eine Reihe geplanter Auftritte absagen.

„Ich habe mit einigen gesundheitlichen Problemen zu tun, die ich einfach nicht beachtet habe, als ich mich um Carl gekümmert habe“, sagte sie gegenüber People (Quelle auf Englisch). „Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon schwierige Zeiten mit meiner Gesundheit durchgemacht hätte“, erklärte sie und erinnerte daran, dass sie Anfang der achtziger Jahre „mehrere Monate wegen Frauenbeschwerden außer Gefecht“ gewesen sei.

„Aber ich glaube, weil wir heute in einer Welt leben, die mit sozialen Medien rund um die Uhr läuft, wird alles auf eine Weise aufgebauscht, die es früher nicht gab. Früher habe ich scherzhaft gesagt, ich sei die Königin der Klatschblätter, aber inzwischen kann ich wohl sagen, ich bin die Königin der Social-Media-KI!“

Sie fügte hinzu: „Im Ernst: Ich erhole mich noch, aber ich arbeite trotzdem weiter.“

Parton erzählte dem Magazin außerdem, dass sie gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen an „Avatar-Auftritten“ arbeitet, um ihren Fans neue Erlebnisse zu bieten.

Mehr verriet sie nicht. Die Gespräche befinden sich noch in einem „frühen Entwicklungsstadium“.

Sollte Parton tatsächlich auf Avatare setzen, würde sie sich in eine Reihe mit mehreren Künstlerinnen und Künstlern stellen, die die digitale Technik bereits nutzen. Sie ermöglicht lukrative Shows und Tourneen – für lebende und verstorbene Stars.

Dolly Parton tritt bei einer Veranstaltung zur Feier der landesweiten Ausweitung von Dolly Partons Imagination Library in Missouri auf – 27. August 2024
Dolly Parton tritt bei einer Veranstaltung zur Feier der landesweiten Ausweitung von Dolly Partons Imagination Library in Missouri auf – 27. August 2024 AP Photo

Von Michael Jackson, Elvis und Tupac Shakur bis zu Gorillaz und ABBA – Hologramm-Konzerte liegen im Trend. Sie zeigen „Pepper’s ghost“-Versionen der Stars, benannt nach der Illusionstechnik des englischen Wissenschaftlers John Henry Pepper.

Pepper machte den Effekt während einer Theateraufführung an Heiligabend 1862 populär, bei der Charles Dickens’ „The Haunted Man and the Ghost’s Bargain“ auf dem Programm stand. Die Illusion wurde ein Publikumsliebling und kam später in Jahrmarktbuden, Kinos und Freizeitparks zum Einsatz.

Für ein Konzert setzte man den Effekt erstmals 2006 bei den Grammy Awards ein. Damals wurde Madonna gemeinsam mit den virtuellen Bandmitgliedern von Gorillaz per Pepper’s-ghost-Technik auf die Bühne projiziert. Seitdem greifen zahlreiche Acts auf die Technologie zurück, am aufwendigsten bei der dauerhaften Konzertshow ABBA Voyage, die Pepper’s ghost mit digitaler Projektion und Motion-Capture verbindet.

Auch Politiker nutzen den Effekt inzwischen. Narendra Modi ließ sich 2014 gleichzeitig an 88 Orten in Indien projizieren, und der damalige französische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon hielt 2017 eine Rede bei einer Wahlkampfveranstaltung in Aubervilliers, bei der er gar nicht persönlich anwesend war.

Kürzlich wurde bekannt, dass ein KI-Avatar von Ozzy Osbourne geplant ist. Das Vorhaben rief jedoch heftigen Widerstand von Fans hervor, die es als „Abzocke“ und „Blasphemie“ bezeichneten – Kritik, auf die die Witwe des Rockers, Sharon Osbourne, prompt reagierte...

Sie entgegnete den Kritikern, sie „brauche euer verdammtes Geld nicht“ und der Prince of Darkness hätte das Projekt unterstützt.

„Wenn jemand zu mir sagt, ich mache eine Abzocke? Nein, dann kennt ihr meinen Mann nicht, okay? Ich kenne meinen Mann“, sagte sie. „Mein Mann fragte mich immer wieder: ‚Wenn ich einmal weg bin, wie lange glaubst du, werde ich noch in Erinnerung bleiben?‘“

Partons Gesundheitsupdate folgt auf eine Neuaufnahme ihres Hits von 1977, „Light of a Clear Blue Morning“, die sie Anfang dieses Jahres zusammen mit Lainey Wilson, Miley Cyrus, Queen Latifah und Reba McEntire eingesungen hat. Die Single erschien, um Geld für die Kinderkrebsforschung am Monroe Carell Jr. Children’s Hospital at Vanderbilt in Nashville, Tennessee, zu sammeln.

Die Nachricht kommt zudem kurz nach einer akademischen Umfrage in den USA, die ergab, dass Parton die Liste der beliebtesten öffentlichen Persönlichkeiten in Amerika anführt.

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