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US-Militär greift IRGC-Ziele im Iran nach Angriffen in der Straße von Hormus an

Ein Traktor zieht ein Boot aus dem Meer, im Hintergrund liegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Iran, Montag, 31. Aug. 2026.
Ein Traktor zieht ein Boot aus dem Meer. Handelsschiffe liegen in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Iran vor Anker, Montag, 31. August 2026. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Am Sonntag flammten die Kämpfe erneut auf. Die USA meldeten nach eigenen Angaben neue Angriffe auf mutmaßliche Minenleger der IRGC in der Straße von Hormus.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Dienstag Ziele der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) im Iran angegriffen. Anlass waren Angriffe auf die Schifffahrt und auf US-Soldaten. In einem Beitrag auf X teilte das US-Regionalkommando Central Command (CENTCOM) mit, die Angriffe seien eine Reaktion auf "jüngste versuchte Attacken der IRGC gegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus und gegen amerikanische Einsatzkräfte in der Region".

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Die regimnahe iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete von Explosionen in den Gebieten Bandar Abbas, Sirik und Qeshm. Zudem meldeten lokale Behörden laut Fars Angriffe in den Bezirken Chabahar und Konarak. Am Sonntag waren die Kämpfe erneut aufgeflammt. Nach eigenen Angaben griffen die USA erneut Minenleger-Einheiten der IRGC in der Straße von Hormus an.

Es war der erste US-Militäreinsatz in der strategisch wichtigen Wasserstraße seit einem Monat. Die Revolutionsgarden bestätigten kurz darauf, dass die Angriffe die Insel Larak getroffen hätten, und drohten mit einer „Vergeltungsreaktion“. Am Montag erklärten sie, ihre Kräfte hätten zwei US-Stützpunkte in Jordanien und einen Stützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten beschossen. Das Verteidigungsministerium der Emirate wies dies später zurück.

Die Luftwaffenbasis Al Menhad sei nicht angegriffen worden. CENTCOM wies den Vorwurf Teherans zurück, die US-Angriffe vom Sonntag seien ein "Akt der Aggression" gewesen. Das Kommando bezeichnete sie als Reaktion auf eine "unmittelbare Bedrohung in der Straße von Hormus".

Über die strategisch wichtige Wasserstraße läuft normalerweise rund ein Viertel des weltweiten Seeölhandels. "Im Kern hat Iran die Bedrohung geschaffen, und das US-Militär hat sie beseitigt, um zivile Seeleute, Handelsschiffe und den freien Fluss des Welthandels zu schützen", erklärte CENTCOM.

Washington und Teheran stehen seit Ende Februar in offener Konfrontation. Damals hatten die USA und Israel eine erste Welle von Luftangriffen auf Ziele im Iran gestartet. Iran schloss die Straße von Hormus nach den Angriffen de facto für den Verkehr. Seitdem ist die Meerenge ein zentraler Streitpunkt in den Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran.

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