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Putin in Neu-Delhi: BRICS-Gipfel im Zeichen globaler Konflikte

Russlands Präsident Wladimir Putin trifft in Indien ein.
Russlands Präsident Wladimir Putin trifft in Indien ein. Copyright  Randhir Jaiswal/X
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Von Nathan Rennolds
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Russlands Präsident Putin ist zum BRICS-Gipfel in Neu-Delhi eingetroffen. Im Mittelpunkt stehen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, aber auch Öl, Welthandel und die wachsenden Spannungen im erweiterten Bündnis.

Russlands Präsident Wladimir Putin ist in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi eingetroffen. Dort kommen am Wochenende die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten zusammen. Globale Konflikte und wirtschaftliche Probleme dürften die Agenda bestimmen.

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Putin landete am Freitag in Neu-Delhi. Außenminister Kirti Vardhan Singh empfing ihn zusammen mit einer Delegation, umringt von Fotografen.

Auf dem zweitägigen Gipfel will das Bündnis vor allem über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten beraten, ebenso über Öl und den Welthandel.

Auch Chinas Präsident Xi Jinping wird von Samstag bis Sonntag erwartet. Es wäre sein erster Besuch in Indien seit 2019.

"Wir erwarten, dass die Konferenz positive und substanzielle Diskussionen zu verschiedenen Themen bringt, ausgerichtet auf das globale Wohl", schrieb Indiens Premierminister Narendra Modi am Freitag in einem Beitrag in sozialen Netzwerken."

"Mit Tugendhaften kann man diskutieren und Freundschaft pflegen; mit Menschen ohne Tugend sollte man keinerlei Umgang haben", fügte er hinzu.

Modi will noch am Freitag mit Putin sprechen. Der indische Regierungschef möchte eine der wichtigsten strategischen Partnerschaften Neu-Delhis weiter ausbauen.

Auch Irans Präsident Masoud Pezeshkian soll am Freitag eintreffen, vor dem Hintergrund des andauernden Iran-Kriegs.

Harsh V. Pant von der indischen Denkfabrik Observer Research Foundation sagte: "Der Konflikt am Golf wird diesmal, die zentrale Bruchlinie beim BRICS-Gipfel" sein.“

"Was bis zum vergangenen Jahr als Erfolg galt, nämlich die Erweiterung der BRICS, wirkt heute wie eine große Belastung für das Bündnis", fügte Pant hinzu.

Die BRICS-Gruppe versteht sich als Forum für elf "Schwellen- und Entwicklungsländer": Brasilien, China, Ägypten, Äthiopien, Indien, Indonesien, Iran, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der erste BRICS-Gipfel fand 2009 im russischen Jekaterinburg statt. Seitdem ist die Gruppe gewachsen und umfasst inzwischen zusätzlich zehn "Partnerstaaten": Belarus, Bolivien, Kuba, Kasachstan, Malaysia, Nigeria, Thailand, Uganda, Usbekistan und Vietnam.

Weitere Quellen • AFP

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