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Fax kündigte Explosion an: Flughafen Larnaka auf Zypern gibt erste Entwarnung

Kontrollen am internationalen Flughafen Larnaka (Archivfoto)
Kontrollen am Internationalen Flughafen Larnaka (Archivfoto) Copyright  AP Photo/Petros Karadjias
Copyright AP Photo/Petros Karadjias
Von Georgios Aivaliotis & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Fast 190 Passagiere mussten auf Zypern ihr startbereites Flugzeug wieder verlassen. Nach stundenlanger Kontrolle mit Spürhunden und Röntgentechnik gibt es nun erste Entwarnung.

Rund 190 Passagiere sind am Flughafen Larnaka aus einem startbereiten Flugzeug evakuiert worden, nachdem eine Bombendrohung gegen den Flug nach Italien eingegangen war.

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Die Maschine sollte um 11:10 Uhr nach Rom starten und befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht am Gate. Die Passagiere waren bereits an Bord, mussten das Flugzeug jedoch wieder verlassen, damit eine erneute Sicherheitskontrolle durchgeführt werden konnte. Ihr Gepäck blieb an Bord.

Die zyprischen Behörden haben daraufhin die vorgesehenen Sicherheitsprotokolle in Kraft gesetzt. Das Flughafenareal ist abgesperrt, während die zuständigen Stellen die eingegangenen Hinweise auswerten und ermitteln. Eine Fluggesellschaft, Berichten zufolge ein deutscher Billigflieger, soll nach der Drohung die außerplanmäßigen Kontrollen der Passagiere verlangt haben. Die Bombendrohung wurde den Informationen zufolge per Fax übermittelt.

Nach Angaben der zyprischen Nachrichtenagentur CNA war die Nachricht auf Englisch verfasst. Sie behauptete, in einem Gepäckstück an Bord befinde sich eine Bombe, die in 20 Minuten explodieren werde. Dies veranlasste die zyprischen Behörden am Flughafen Larnaka, den Flug nach Rom umgehend zu stoppen und am Boden festzuhalten.

Gründliche Kontrolle abgeschlossen

Die gründliche Überprüfung der für Rom bestimmten Maschine ist inzwischen abgeschlossen. Nach etwa zwei Stunden wurde das an Bord befindliche Gepäck ausgeladen und von speziell ausgebildeten Spürhunden untersucht. Nach Abschluss dieser Kontrolle soll das Gepäck erneut die Röntgenkontrolle durchlaufen.

Anschließend folgt eine Untersuchung der Flugzeugkabine. Sind sämtliche vorgeschriebenen Verfahren abgeschlossen und bestätigt sich, dass die Drohung nicht real war, soll der Boarding-Prozess wieder aufgenommen werden.

Polizei bestätigt Ermittlungen

Die zyprische Nachrichtenagentur KYPE berichtet unter Berufung auf Polizeiquellen von einer Bedrohungslage, die es notwendig mache, ein bestimmtes Flugzeug festzusetzen, um den Hinweis zu untersuchen. Vor Ort seien starke Kräfte von Polizei und Feuerwehr sowie speziell ausgebildete Spürhunde im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen wurde außerdem ein benachbartes Flugzeug weggefahren, während ein Sprengstoffexperte am Einsatzort erwartet wurde.

Die zyprische Polizei hat inzwischen bestätigt, dass am Flughafen Larnaka ein ernster Zwischenfall gemeldet wurde und die entsprechenden Protokolle aktiviert sind. Zur Herkunft und Ernsthaftigkeit der Drohung laufen die Ermittlungen noch.

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