Eurozone: Einzelhandel mau, Dienstleister kregel

Eurozone: Einzelhandel mau, Dienstleister kregel
Von Euronews
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Die Umsätze des Einzelhandels im Euroraum sind im März überraschend deutlich gefallen. Laut Statistikamt Eurostat gingen die Erlöse um 0,5 Prozent

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Die Umsätze des Einzelhandels im Euroraum sind im März überraschend deutlich gefallen. Laut Statistikamt Eurostat gingen die Erlöse um 0,5 Prozent zum Vormonat zurück. Bankvolkswirte hatten im Mittel mit lediglich minus 0,1 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich stiegen die Einzelhandelsumsätze im März kalenderbereinigt um 2,1 Prozent, nach einem Plus von 2,7 Prozent im Vormonat. Die aktuelle Entwicklung lag unter den Erwartungen.

Breaking! #Eurozone retail sales fall more than expected (-0.5%) in March. YoY +2.1%, comfortably beating the US. pic.twitter.com/KR3xLOQNFo

— jeroen blokland (@jsblokland) 4 de maio de 2016

Die Dienstleister im Euro-Raum hatten dagegen im April weiter Auftrieb.

Der Einkaufsmanagerindex für den Sektor blieb bei 53,1 Punkten, so das Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 2.000 Unternehmen. Das Barometer hielt sich damit den 33. Monat über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Latest #PMI results suggest that #eurozone remains in low gear at start of second quarter https://t.co/MUVsxuXObcpic.twitter.com/1KJfDLJTDz

— Markit Economics (@MarkitEconomics) 4 de maio de 2016

Der Ausblick verheißt einen anhaltenden Aufschwung. So fielen die Zuwächse bei Aufträgen und Beschäftigung nochmal höher aus als zuletzt. Die Geschäftsaussichten wurden ebenfalls besser bewertet:

Das Wachstum von Auftragseingängen und Beschäftigung zog an und das Vertrauen gipfelte in einem Dreimonatshoch.

“Doch es ist nicht überall alles eitel Sonnenschein”, so der Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Während die Aussichten in Deutschland, Italien und Spanien positiver bewertet wurden, habe die Zuversicht in Frankreich nachgelassen. “Anscheinend ist in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone keineswegs alles im Lot”, sagte Williamson.

su mit Reuters

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