Arcelor Mittal sieht Licht am Ende der Walzstraße

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Von Euronews
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Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal ist angesichts des dramatischen Preisdrucks im ersten Quartal weiter abgerutscht. Der Umsatz ging

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Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal ist angesichts des dramatischen Preisdrucks im ersten Quartal weiter
abgerutscht. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel auf 11,7 Milliarden Euro zurück, so der Konzern. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und
Abschreibungen brach um ein Drittel ein auf 811 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand hier einen Rückgang auf gut 3,9 Milliarden Euro.

Schon 2015 war das Ergebnis um rund 1,75 Milliarden auf 4,5 Milliarden Euro abgesackt.

Unter dem Strich kam bei ArcelorMittal wegen hoher Abschreibungen im vorigen Jahr ein Rekordverlust von fast 7 Milliarden Euro zusammen.

Arcelor sees steel on the rise (just) #videohttps://t.co/lT737Z7zJBpic.twitter.com/t9WHDakRBu

— WordLink #VIDEO (@WordLinkVIDEO) 6 mai 2016

Aber: Die Stahlpreise steigen wieder. Die Aktien des Konzerns legten seit Jahresbeginn um mehr als die Hälfte zu.

Warnings flash for China's red-hot steel market on 47% surge https://t.co/iRe5r907l7 via business</a> <a href="https://t.co/g6GjNJZ7q1">pic.twitter.com/g6GjNJZ7q1</a></p>&mdash; Jasmine Ng (jasminengzt) 25 avril 2016

«Unsere Ergebnisse spiegeln noch die sehr schweren Bedingungen aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres wider», sagte Vorstandschef Lakshmi Mittal. Inzwischen gibt er sich wieder etwas optimistischer: «Die Erholung der Preise wird unsere Ergebnisse in den nächsten Quartalen verbessern.» Allerdings werde sich das bessere Umfeld erst
in der zweiten Jahreshälfte voll in den Zahlen niederschlagen.
Die aktuelle Erholung sei brüchig. An den massiven Überkapazitäten in China habe sich nicht geändert, auch wenn dort die Preise zuletzt angesichts wieder besserer Aussichten rasant angesprungen seien.

«Wir müssen deshalb wachsam vor der Gefahr von unfairem Handel bleiben.»

2015 waren die Stahlpreise weltweit eingebrochen, weil China
angesichts der Wirtschaftsabkühlung im eigenen Land dazu überging, seine Ausfuhren zu erhöhen.

su mit dpa, Reuters

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