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Bericht: Mitsubishi trickste seit 1991 bei dutzenden Modellen

Bericht: Mitsubishi trickste seit 1991 bei dutzenden Modellen
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Von Euronews
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Manipulationsskandal, nächste Runde: Der japanische Autokonzern Mitsubishi Motors hat eine unzulässige Testmethode für Verbrauchswerte bereits seit

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Manipulationsskandal, nächste Runde: Der japanische Autokonzern Mitsubishi Motors hat eine unzulässige
Testmethode für Verbrauchswerte bereits seit dem Jahr 1991 benutzt – das gab das Unternehmen laut Medienberichten gegenüber dem Transportministerium zu. Demnach betroffen: Dutzende Modelle im vergangenen Vierteljahrhundert. Mitsubishi Motors hatte Manipulationen an Kleinstwagen kürzlich zugegeben. Betroffen seien 625 000 Autos für den heimischen Markt.

Fertigung und Verkauf der vier Modelle wurden inzwischen gestoppt.

Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt hatte der Konzern gestanden, jahrzehntelang Defekte an Fahrzeugen systematisch vertuscht zu haben. Zudem soll der Konzern über lange Zeit Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen haben, ohne dies dem Ministerium wie vorgeschrieben zu melden.

ABGASSKANDAL: MERKEL ERWARTET NEUE EU-REGELN

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet wegen
des Skandals um manipulierte Auto-Abgaswerte Änderungen bei EU-Vorschriften. «Ich glaube, dass es gerade, was die NOx-Werte anbelangt, in der Europäischen Union als Folge der jetzigen Situation zu Präsizisierungen der Rechtssetzung kommen wird», sagte Merkel nach einem Gespräch mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe.

Volkswagen hatte Diesel-Motoren mit einer Software ausgestattet, die bei Emissionstests Stickoxidwerte (NOx) nach unten korrigiert. Die Software muss in Deutschland bei einem großangelegten Rückruf wieder entfernt werden.

Abe sagte – ohne Herstellernamen zu nennen – Datenmanipulationen verletzten das Vertrauen gegenüber der Autoindustrie. «Und das ist dann auch Vertrauensbruch gegenüber den Fahrern.» Die Regierung werde
Information sammeln und entsprechende Schritte einleiten.

Merkel sagte generell: «Da, wo Grenzen überschritten wurden, muss es natürlich deutlich beim Namen genannt werden.»

su mit dpa

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