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Wirtschaftliche Zuversicht in Davos

Wirtschaftliche Zuversicht in Davos
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Von Euronews
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Doch es gibt Werner Hoyer, Direktor der Europäischen Investitionsbank, zufolge auch negative Aspekte: Der britische EU-Austritt etwa.

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Geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten zum Trotz: Einer beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums veröffentlichten Umfrage unter fast 1300 Unternehmern zufolge ist ökonomische Zuversicht angesagt. Der Deutsche Werner Hoyer ist Direktor der Europäischen Investitionsbank. Er meint: Die Richtung stimmt.

„Aus europäischer Sicht war das die beste Veranstaltung in Davos, die es jemals gab - oder zumindest in den vergangenen zehn Jahren", so Hoyer. „Zuletzt war Europa eher nach innen gerichtet, wir hatten mit unseren eigenen Problemen zu tun. Auf uns wurde mit Mitleid und Sorge geblickt. In diesem Jahr werden Fragen dazu gestellt, welche Rolle wir in der Welt spielen sollen", sagt er.

Dass die wirtschaftliche Großwetterlage aufklart, könne Hoyers Ansicht nach aber nicht verbergen, dass es auch ein paar dunkle Wolken gebe.

„Ich finde, wir sollten den britischen EU-Austritt nicht in den Mittelpunkt all unserer Beratungen stellen. Wir müssen da ganz deutlich sein: Er wird bei allen Beteiligten hohe Kosten verursachen. Es gibt da keine Gewinner, alle verlieren - und ich fürchte vor allem die Menschen im Vereinigten Königreich", so Hoyer.

Besagter Umfrage zufolge erwarten nur 34 Prozent der britischen Unternehmer im Jahr 2018 Gewinnzuwächse.

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