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China und Russland: Gemeinsam aus der Handelskrieg-Schmuddelecke

China und Russland: Gemeinsam aus der Handelskrieg-Schmuddelecke
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Von Galina Polonskaya, su mit dpa
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Moskau und Peking wollen mit einem neuen Bündnis den USA die Stirn bieten. Beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg hielt Kreml-Chef Wladimir Putin Hof für Chinas starken Mann Xi Jinping und 1.000 Wirtschaftsexperten

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Moskau und Peking wollen mit einem neuen Bündnis den USA in den Handelskonflikten die Stirn bieten. Beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (06-08 Juni) hielt Kreml-Chef Wladimir Putin Hof für Chinas starken Mann Xi Jinping. So will der größte russische Mobilfunker MTS sein 5G-Netz vom chinesischen Huawei-Konzern ausbauen lassen - in den USA verpönt. Das größte private Energieunternehmen, das Erdgas und Erdöl in Russland fördert und verkauft, Nowatek, unterschieb einen Vertrag mit dem staatlichen chinesischen Ölkonzern CNPC (China National Petroleum Corporation).

Leonid Mickelson, Vorstandschef von Nowatek:

"CNPC ist schon wichtiger Partner beim Erdgas-Projekt auf der sibirischen Halbinsel Jamal (Yamal LNG) Jetzt haben sie einen 10 Prozent von Arctic LNG2 erworben, da arbeiten jetzt die gleichen Partner zusammen - auch die "Sinuk-campaign" stieg mit 10 Prozent ein “

KEINE BERÜHRUNGSäNGSTE MIT HUAWEI

Im Kreml hat Huawei eine Vereinbarung mit dem russischen Telekommunikationsunternehmen MTS unterschrieben. Die Unternehmen werden im kommenden Jahr 5G-Netze der nächsten Generation in Russland aufbauen.

Für MTS-Präsident Aleksey Kornya ein logischer Schritt:

„Wir haben gemeinsame Pilotprojekte und die Entwicklung von 5G in 180 Ländern mit Huawei-Ausrüstung vereinbart. Wir sehen da keine großen und herausragenden Risiken. Wir sind agnostisch, was politische Faktoren angeht, wir schauen mehr auf das Rationale, was für unsere Netzwerke vernünftig ist."

Russland und China haben im vergangenen Jahr Güter und Dienste für mehr als 100 Milliarden Dollar ausgetauscht: Jetzt wollen die beiden Länder weiter draufsatteln.

Sergey Katirin, russische Industrie- und Handelskammer:

„Es ist schwer, in den chinesischen Markt reinzukommen. Die Wirtschaft versucht, angemessen auf die politischen Beziehungen zu reagieren. Daher wachsen die Chancen auf dem chinesischen Markt. Das gilt zum Beispiel im Moment für Hühnchen und Milch.»

Galina Polonskaya, Euronews:

Zum Internationalen Wirtschaftsforum St. Petersburg ist unter anderem der Vorstandsvorsitzende von Huawei gekommen. Insgesamt zählt die chinesische Delegation mehr als 1.000 Personen, darunter vielversprechende Investoren.

su

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