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Corona-Krise noch nicht vorbei: EZB bleibt bei Niedrigzinspolitik

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Die Erholung ist angelaufen, aber die Delta-Variante macht Sorgen. So begründet EZB-Chefin Lagarde das Festhalten am Zinstief.

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Die Europäische Zentralbank hält an ihrer Niedrigzinspolitik zur Stimulierung der Wirtschaft in der Coronakrise fest. Die Notenbank mit Sitz in Frankfurt hält daher den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Ziel ist eine Inflationsrate von zwei Prozent.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprach von einer Politik der "ruhigen Hand" und warb bei den SparerInnen um "Geduld". "Die Erholung im Euroraum ist angelaufen", sagte sie. "Mehr und mehr Menschen werden geimpft und die Einschränkungen wurden in den meisten Euro-Ländern gelockert. Aber die Pandemie hat weiter Auswirkungen, vor allem, weil die Delta-Variante eine wachsende Quelle der Unsicherheit darstellt."

1,85 Billionen Anleihenkäufe bis März

Geschäftsbanken müssen weiterhin 0,5 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Die EZB will damit die Banken dazu bringen, mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben und so die Wirtschaft ankurbeln. Außerdem will die EZB bis März 2022 Regierungs- und Unternehmensanleihen im Wert von insgesamt 1,85 Billionen Euro aufkaufen - und so Geld in Umlauf bringen.

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