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Streiks in vielen Städten Europas: Inflation treibt Menschen auf die Straßen

Protestierende in der belgischen Landeshauptstadt Brüssel
Protestierende in der belgischen Landeshauptstadt Brüssel Copyright Geert Vanden Wijngaert/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AP, EBU, AFP
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In vielen Städten Europas wurde gestreikt. Zentrales Thema waren immer wieder die aufgrund der Inflation gestiegenen Lebenskosten.

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Diesen Freitag wurde in vielen europäischen Städten protestiert. In Brüssel gingen trotz der Kälte mehr als 15.000 Menschen auf die Straße, um gegen die hohen Energiepreise zu demonstrieren. Außerdem forderten sie aufgrund der Inflation höhere Löhne. Da die Proteste von den drei größten Gewerkschaften unterstützt wurden, fiel unter anderem der öffentliche Nahverkehr in Brüssel und in der näheren Umgebung aus.

Italienische Gewerkschaften uneinig über Haushaltsentwurf

In Italien haben zwei der größten Gewerkschaften einen eintägigen Streik ausgerufen. Hintergrund ist der Haushaltsentwurf der Regierung für das kommende Jahr. Dieser berücksichtige nicht die verminderte Kaufkraft, die mit der Inflation einhergeht. Hier sind sich jedoch sogar die Gewerkschaften untereinander uneinig: Die CISL bezeichnet den Generalstreik als das falsche Mittel. Außerdem sei der Haushaltsentwurf überarbeitet worden, weshalb die Vorwürfe nicht mehr aktuell seien. Der Dialog mit der Regierung wäre laut CISL-Generalsekretär Luigi Sbarra der bessere Weg.

In London findet bereits der zweite 48-stündige Streik im Eisenbahnsektor innerhalb einer Woche statt. Die Protestierenden fordern höhere Löhne. Das ist wohlmöglich nicht der letzte Streik, der den Londoner:innen in der Weihnachtszeit bevorsteht.

Bahnangestellte in Europa unzufrieden

Auch in Frankreich sind die Bahnangestellten unzufrieden: Sie drohen damit, über Weihnachten und Neujahr zu streiken und haben bis Montag Zeit, auf einen Vorschlag zur Gehaltserhöhung zu antworten.

Weitere Quellen • tagesschau

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