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Liegt die schlimmste Inflation hinter uns? Aufhellung für 2023 erwartet

Deutschlands Finanzminister Christian Lindner in Davos
Deutschlands Finanzminister Christian Lindner in Davos Copyright SRG via EBU
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Von Euronews mit dpa, SSR-SRG
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Finanzminister Christian Lindner versucht beim WEF in #Davos2023 Optimismus zu verbreiten. Er spricht davon, dass sich die "Inflationsdynamik eher noch stärker reduziert als bisher erwartet."

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Der deutsche Finanzminister Christian Lindner hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos versucht, Optimismus zu verbreiten. So geht er davon aus, dass die Inflation in den kommenden Monaten weniger hoch sein wird als in den vergangenen Monaten und dass sich die wirtschaftlichen Aussichten aufhellen.

Im Interview mit dem Schweizer Fernsehen sprach Lindner davon, dass es darum gehe, die Inflation mit gezielten Maßnahmen zu bekämpfen und darum, sich nicht abzuschotten.

"Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Inflationsdynamik eher noch stärker reduziert als bisher erwartet."
Christian Lindner
Deutscher Finanzminister

Deutschlands Finanzminister erwartet, dass die Inflation in den kommenden Monaten nicht mehr bei 7 Prozent liegen wird. Linder sagte: "Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Inflationsdynamik eher noch stärker reduziert als bisher erwartet." Allerdings bestehe Unsicherheit in Bezug auf die Situation in China.

"Aber es sieht so aus, als hätten wir hinsichtlich der Inflation die Spitze hinter uns", erklärte der FDP-Vorsitzende.

Trotz Inflation und Krieg in der Ukraine ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 um 1,9 Prozent gewachsen. Im vierten Quartal lag die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts aber bei null Prozent.

BIP 1. Quartal 2022: +0,8 Prozent

BIP 2. Quartal 2022: +0,1 Prozent

BIP 3. Quartal 2022: +0,4 Prozent

BIP 4. Quartal 2022: +0,0 Prozent

Die angekündigte Rezession in diesem Jahr dürfte laut Experten allerdings weniger schlimm ausfallen als zuvor befürchtet.

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