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„Eine von zehn Personen arbeitet im Tourismus“: Wie wird die Zukunft der Branche aussehen?

„Eine von zehn Personen arbeitet im Tourismus“: Wie wird die Zukunft der Branche aussehen?
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Von Hannah Brown
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Europa zählt zu den Regionen mit den höchsten Tourismuszahlen weltweit, sowohl bei Ankünften als auch bei Abreisen. Die systematische Erfassung und Auswertung dieser Verhaltensdaten könnte die Branche grundlegend verändern, sagt der Präsident des World Tourism Forum Institute.

Wussten Sie, dass der Tourismus rund 11 % zum weltweiten BIP beiträgt und jeder zehnte Mensch in diesem Sektor arbeitet?

Die positiven und negativen Auswirkungen der Branche halten sich jedoch die Waage. Richtig gestaltet, kann Tourismus das Leben lokaler Gemeinschaften verbessern. Wird er falsch gemanagt, wenden sich Einheimische gegen einen wichtigen Wirtschaftszweig.

„Es ist entscheidend, dass Behörden bei der Entwicklung eines Reiseziels eng mit der lokalen Bevölkerung zusammenarbeiten“, erklärt Bulut Bağcı, Präsident des World Tourism Forum Institute.

„Nachhaltiger Tourismus ist ohne die Einbindung der lokalen Bevölkerung nicht möglich.“

In dieser Folge von The Big Question war Bulut zu Gast bei Angela Barnes im Studio, um seine Einschätzungen zur Zukunft der Tourismusbranche zu teilen.

Was prägt die Zukunft der Tourismusbranche?

Investitionen sind für die Entwicklung und das Wachstum jedes Unternehmens von zentraler Bedeutung. In nahezu allen Branchen sorgt derzeit eine massive Finanzierung von KI-Technologien für Wandel und Innovation.

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Diese KI-Revolution macht auch vor dem Tourismussektor nicht halt. Mit ihr wächst die Fähigkeit, große Datenmengen schnell zu erfassen und auszuwerten.

„Nach 2030 wird es entscheidend sein, dass sich die Branche fokussiert und ihre Daten effizient verwaltet“, sagte Bulut gegenüber The Big Question.

„Wenn Sie Ihre Daten kennen, wenn Sie wissen, wer in Ihr Land kommt, welche Reiseziele besucht werden, welche Umsteigepunkte genutzt werden, dann müssen all diese Informationen miteinander verknüpft werden. Können Sie sich vorstellen, welche Möglichkeiten entstehen, wenn diese Daten zusammengeführt werden?“

Kann der Tourismussektor die notwendigen Investitionen anziehen?

In einer sich rasch wandelnden geopolitischen Lage steht der Tourismus auf der Prioritätenliste staatlicher Ausgaben nicht immer ganz oben. Häufig haben Investitionen in Verteidigung und Sicherheit Vorrang.

Bulut betont jedoch, dass gerade Investitionen in Sicherheit, auch wenn sie nicht unmittelbar damit in Verbindung gebracht werden, die Grundlage für eine starke Tourismusbranche bilden.

„Wenn Sie Ihr Land nicht sicher halten können, wie wollen Sie dann den Tourismus fördern? Das ist unmöglich. Sicherheit ist Teil des Tourismus, sie ist seine erste Säule.“

The Big Question ist eine Serie von Euronews Business, in der wir mit Branchenführern und Experten über einige der wichtigsten Themen der heutigen Zeit diskutieren.

Sehen Sie sich das Video oben an, um die gesamte Diskussion mit dem World Tourism Forum Institute zu verfolgen.

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