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Telefónica und Liberty Global übernehmen britischen Glasfaseranbieter Netomnia

ARCHIV: Männer verlassen die Telefónica-Konzernzentrale in Madrid, Juli zweitausenddreizehn.
ARCHIV: Mitarbeiter verlassen die Telefónica-Zentrale in Madrid, Juli 2013. Copyright  AP Photo
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Von Quirino Mealha
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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InfraVia, Liberty Global und Telefónica, vereint im Telekom-Joint-Venture Nexfibre, wollen den britischen Alternativnetzbetreiber Netomnia für rund zwei Milliarden Pfund, etwa zwei Komma drei Milliarden Euro, übernehmen, wie am Mittwoch bekannt wurde.

Nexfibre, ein britisches Glasfaser-Joint-Venture, hinter dem InfraVia, Liberty Global und Telefónica stehen, will den alternativen Netzbetreiber Netomnia übernehmen.

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Nach einer Mitteilung vom Mittwoch bewertet die vereinbarte Transaktion die Netomnia-Mutter Substantial Group mit rund zwei Milliarden Pfund (zwei Komma drei Milliarden Euro). Zudem soll sie etwa dreieinhalb Milliarden Pfund (zwei Komma drei Milliarden Euro) an internationalen Investitionen nach Großbritannien holen.

Die Aktie von Liberty Global legt nach der Ankündigung um mehr als zehn Prozent zu. InfraVia ist nicht börsennotiert. Die Papiere von Telefónica bewegen sich kaum und liegen derzeit rund ein Prozent im Minus.

Mit dem Schritt bündeln zwei der glaubwürdigsten unabhängigen Glasfaseranbieter im Vorleistungsmarkt ihre Kräfte. Das stärkt das Segment als bevorzugtes Ziel für langfristige Infrastrukturinvestoren in einer schwierigen Phase für alternative Netzbetreiber.

Steigende Baukosten, sich überschneidende Ausbaugebiete und strengere Kreditbedingungen setzen kleinere Betreiber unter Druck. Netomnia hat dennoch ein beachtliches Glasfasernetz in mittelgroßen Städten und Gemeinden jenseits der großen Metropolen aufgebaut.

In Nexfibre integriert, erhält das kombinierte Unternehmen eine deutlich größere geografische Reichweite und mehr finanzielle Schlagkraft.

Branchenanalysten rechnen seit Längerem mit einer Bereinigung unter den britischen alternativen Netzbetreibern. Die Übernahme zeigt, dass dieser Prozess nun klar begonnen hat: Kapital konzentriert sich auf Plattformen, die groß genug sind, um langfristige Ausbauprogramme durchzuziehen.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

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