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Alphabet startet 68-Milliarden-Euro-Offensive für schnelleren KI-Ausbau

CEO Google DeepMind Demis Hassabis spricht über Gemini Omni auf einer Google-I/O-Veranstaltung in Mountain View, Kalifornien, am 19. Mai 2026
Demis Hassabis, Google-DeepMind-Chef, spricht auf der Google-I/O-Konferenz in Mountain View, Kalifornien, am 19. Mai 2026 über Gemini Omni Copyright  AP Photo/Jeff Chiu
Copyright AP Photo/Jeff Chiu
Von Quirino Mealha
Zuerst veröffentlicht am
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Google-Mutter Alphabet will über Aktienverkäufe rund achtzig Milliarden Dollar (68,7 Mrd. Euro) einsammeln – eines der größten Börsengänge im KI-Wettlauf.

Alphabet, die Google-Mutter, will sich bis zu 80 Milliarden Dollar (68,7 Milliarden Euro) frisches Kapital besorgen, um seine wachsenden KI-Ambitionen zu finanzieren. Das zeigt, welche enormen Summen der neue Technologiewettlauf inzwischen verschlingt.

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Der Konzern erklärte am Montag, die Mittel sollten den Ausbau der KI-Infrastruktur und des weltweiten Rechennetzes finanzieren. Die Nachfrage von Unternehmen und Verbrauchern übersteigt die vorhandenen Kapazitäten inzwischen deutlich.

Ein zentraler Baustein ist eine Privatplatzierung über 10 Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Euro) durch Berkshire Hathaway, den von Langzeitinvestor Warren Buffett kontrollierten Mischkonzern.

Die Vereinbarung umfasst den Erwerb von Alphabet-Aktien der Klassen A und C.

Insgesamt plant Alphabet darüber hinaus Kapitalmaßnahmen von rund 30 Milliarden Dollar (25,7 Milliarden Euro) über öffentliche Aktienemissionen. Weitere 40 Milliarden Dollar (34,3 Milliarden Euro) sollen über ein sogenanntes at-the-market-Aktienverkaufsprogramm hereinkommen, das noch in diesem Jahr starten soll.

Nach Unternehmensangaben fließt ein großer Teil der Erlöse in investive Ausgaben für KI. Ein Teil des at-the-market-Programms soll zudem Verpflichtungen aus aktienbasierten Mitarbeitervergütungen abdecken.

Die Ankündigung markiert einen bemerkenswerten Kurswechsel für einen Konzern, der bislang hohe freie Mittelzuflüsse erwirtschaftete und eine sehr solide Bilanz vorweisen konnte.

Analysten verweisen zunehmend auf die steigende Kapitalintensität der KI-Branche. Technologiekonzerne investieren derzeit nie dagewesene Summen in Rechenzentren und Infrastruktur.

Anleger wägen Chancen und Risiken ab

Die milliardenschwere Kapitalerhöhung signalisiert Vertrauen in eine dauerhaft hohe KI-Nachfrage. Zugleich wirft sie Fragen nach Rendite und einer möglichen Verwässerung der Altaktionäre auf.

Die Alphabet-Aktie gab im nachbörslichen Handel nach der Ankündigung um rund 2,5 Prozent nach. Das zeigt, wie genau Anleger die Ausgaben prüfen, die nötig sind, um im KI-Wettbewerb mitzuhalten.

Dennoch dürfte der Einstieg von Berkshire Hathaway viele Investoren als wichtiges Vertrauenssignal für Alphabets Strategie werten.

Da KI zum zentralen Schlachtfeld der globalen Tech-Industrie wird, macht die Kapitalmaßnahme deutlich, wie sehr der Zugang zu Rechenkapazitäten inzwischen die Prioritäten der Konzerne bestimmt.

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