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Portugal: Air France-KLM und Lufthansa legen verbindliche Angebote für TAP vor

Ein Airbus A330 von TAP Air Portugal setzt beim Sonnenaufgang zur Landung in Lissabon an, am Mittwoch, 14. Mai 2025. (Foto: AP/Armando Franca)
Ein Airbus A330 von TAP Air Portugal setzt zum Landeanflug auf Lissabon im Morgenlicht an, am Mittwoch, 14. Mai 2025. (Foto: AP/Armando Franca) Copyright  AP Photo
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Von Bárbara Cruz
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Regierung soll nun innerhalb von 30 Tagen einen Bericht erhalten und kann die Investoren gegebenenfalls um ein nachgebessertes Schlussangebot bitten.

Air France-KLM und Lufthansa haben am Mittwoch verbindliche Angebote für den Erwerb von 44,5 Prozent an der Fluggesellschaft TAP vorgelegt. Das teilte die staatliche Beteiligungsgesellschaft Parpública in einer Mitteilung mit, auf die sich das Wirtschaftsportal Eco (Quelle auf Portugiesisch) beruft.

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„Im Rahmen der dritten Phase des Verfahrens zum Verkauf eines Referenzanteils von 44,9 Prozent am Grundkapital der TAP teilt PARPÚBLICA, SGPS, S.A. mit, dass sie zwei verbindliche Angebote erhalten hat. Diese wurden von den Interessenten abgegeben, die nach Abschluss der zweiten Phase des genannten Verfahrens dazu eingeladen wurden: Air France-KLM S.A. und Deutsche Lufthansa AG“, heißt es in der Mitteilung von Parpública.

Parpública hat nun 30 Tage Zeit, die Unterlagen zu prüfen und einen Bericht an die portugiesische Regierung zu übermitteln. Die Gesellschaft kann zusätzliche Informationen von den Bietern anfordern. In diesem Fall ruht die Frist, bis die angefragten Daten vorliegen.

Nach Angaben von Eco enthalten die verbindlichen Angebote bereits den Preis für den Erwerb von 44,5 Prozent an der Airline sowie einen Industrie- und Strategieplan. Dieser soll die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Unternehmens sichern.

Nach Prüfung des Berichts von Parpública kann die Regierung entscheiden, einen oder beide Bieter zu einer neuen, endgültigen Offerte einzuladen.

Die Frist für die Abgabe der zwei verbindlichen Angebote endete am Dienstag. Damit ist die dritte Phase des Privatisierungsverfahrens für TAP abgeschlossen.

Die Teilprivatisierung der staatlichen Fluggesellschaft war 2025 von der Regierung von Luís Montenegro neu gestartet worden. Nach dem Ausstieg des International Airlines Group (IAG), dem Mutterkonzern von Iberia, blieben nur noch zwei Interessenten im Rennen: die Gruppen Air France-KLM und Lufthansa. Sie reichten nun am Dienstag ihre verbindlichen Angebote ein.

Ein vor einem Jahr von der Regierung verabschiedetes Dekretgesetz sieht den Verkauf von bis zu 49,9 Prozent an TAP an private Investoren vor. Der Staat bleibt dabei Mehrheitsaktionär.

Von diesen 49,9 Prozent sind fünf Prozent für die Beschäftigten reserviert. Nicht gezeichnete Anteile kann der ausgewählte Investor zusätzlich übernehmen.

Zum Privatisierungsprozess erklärte Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz, er wolle ihn gern im kommenden September abschließen. Der ausgewählte Investor könnte die Fluggesellschaft bereits 2026 gemeinsam mit der aktuellen Geschäftsführung mitsteuern. Die tatsächliche Kapitalzufuhr soll jedoch erst in einem Jahr, im Sommer 2027, erfolgen.

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