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Stars, Glamour und Masken: Die 72. Berlinale hat begonnen

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Stars, Glamour und Masken: Die 72. Berlinale hat begonnen
Copyright  Hannibal Hanschke/AP
Von Frédéric Ponsard

Bis zum 20. Februar werden in Berlin mehr als 250 Filme aus fast 70 Ländern zu sehen sein. Die Goldenen und Silbernen Bären werden am kommenden Mittwoch verliehen. Danach sind mehrere Publikumstage geplant.

Zur Eröffnungsgala wurden rund 800 Gäste erwartet. Hier bekommen Sie einen kleinen Eindruck vom Starlaufen auf dem Roten Teppich:

Die 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden dieses Jahr trotz der gestiegenen Corona-Zahlen mit Präsenz-Publikum statt, wenn auch unter verschärften Bedingungen - Partys und Empfänge wird es nicht geben. Zum Auftakt läuft der neue Film des französischen Regisseurs Francois Ozon mit dem Titel „Peter von Kant“.

Die Kapazitäten in den Kinos werden begrenzt, außerdem soll die 2G-plus-Regel gelten. Um die Goldenen und Silbernen Bären konkurrieren 18 Filme. Die Trophäen werden am 16. Februar verliehen. Präsident der Internationalen Jury ist der US-Filmemacher M. Night Shyamalan.

Die Jury ist angetreten, eine bestimmte Art von Kino zu verteidigen: "Wenn wir von „Independent Kino" sprechen, dann ist das eine sehr spezifische Sichtweise einer ganz bestimmten Person. Wir sagen nicht: "Hey, wir sehen nur dich", das Publikum, und sorgen dafür, dass du unterhalten wirst. Es geht darum, eine andere Sichtweise einer Geschichte zu erzählen."

Das Schöne daran ist, dass man eine neue Perspektive auf die Welt bekommt. Und wenn du aus dem Kino kommst, dann hast du dich verändert.
M. Night Shyamalan
Regisseur und Jurypräsident

Nicht geändert haben sich die Coronabeschränkungen, und die Festivalorganisation hat zusammen mit den Behörden und der Stadt Berlin die Vorsichtsmaßnahmen sogar noch verschärft: neben dem Impf- oder Genesenennachweis brauchen Festivalbesucher einen aktuellen Test, der aber nur 24 Stunden gültig ist.