Berlinale: Steven Spielberg bekommt Bären und zeigt "Die Fabelmans"

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Von Euronews
Steven Spielberg bei der Berlinale 2023
Steven Spielberg bei der Berlinale 2023   -  Copyright  Joel C Ryan/Joel C Ryan/Invision/AP

Steven Spielberg ist auf der Berlinale mit einem Goldenen Bären für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Überreicht wurde der Preis an den 76-jährigen Regisseur von ET, Indiana Jones, Schindlers Liste und Shoah von einem seiner Fans - von Superstar Bono.

Nach Berlin mitgebracht hat Spielberg nicht nur seine Frau, sondern auch einen neuen Film über sein eigenes Leben. 

"Die Fabelmans“ ist Spielbergs wohl persönlichste Geschichte. 

Bereits seit 1999 hatte der Regisseur darüber nachgedacht, einen Film über seine eigene Jugend zu drehen - über die Erziehung und die Scheidung seiner Eltern Leah und Arnold Spielberg und das Familienleben in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona. Die Familie lebte dort zwischen 1957 und 1964. Doch damals wurde nichts aus dem Projekt, an dem auch Spielbergs Schwester Anne mitarbeitete.

Im Jahr 2020 ist Spielbergs Vater im Alter von 103 Jahren verstorben. Seine Mutter war 93 Jahre alt geworden und sie starb 2017.. 

"Die Fabelmans" kommt jetzt in die europäischen Kinos. Es erzählt die Kindheit in einer orthodoxen jüdischen Familie - und die große Liebe eines Jugendlichen zum Film.

Das Biopic habt bereits den Publikumspreis bei den Toronto Filmfestspielen erhalten. Bei den Golden Globes wurde „Die Fabelmans“ als „Bester Film - Drama“ ausgezeichnet. Und Spielberg bekam für sein sehr persönliches Werk einen Golden Globe für die „Beste Regie“.

"Die Fabelmans" gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten auf den Oscar 2023.