Die Band Van Der Dijs befand sich zum Zeitpunkt der Naturkatastrophe gerade in ihrem Proberaum und bereitete sich auf Auftritte vor.
Alle vier Mitglieder der venezolanischen Nu-Metal-Band Van Der Dijs sind nach den verheerenden Erdbeben ums Leben gekommen, die das Land am 24. Juni erschütterten.
Nach Angaben des venezolanischen Mediums Últimas Noticias (Quelle auf Englisch) kamen Sänger Manuel van Der Dijs, Gitarrist Gabriel Gómez, Bassist Xander Hernández und Schlagzeuger Abraham Foucault ums Leben, als das Gebäude Costamar II im Küstenstaat La Guaira einstürzte, in dem sie probten.
La Guaira gehört zu den am schwersten betroffenen Gebieten der Katastrophe. Rettungsteams bargen die Leichen später aus den Trümmern.
Van Der Dijs galten in der Rockszene Venezuelas als aufstrebende Nu-Metal-Band. Sie gründeten sich 2024 und veröffentlichten noch im selben Jahr ihre erste Single „Nemesis“. Es folgten weitere Singles, zuletzt in diesem Jahr „15 Minutos“, die erst vor einem Monat erschien.
Am 19. Juni spielten sie ein ausverkauftes Konzert im Centro de Arte Moderno im Stadtteil La Castellana in Caracas, und ihre offizielle Instagram-Seite bewarb weitere Termine im ganzen Land.
Die Erdbeben in Venezuela erreichten Stärken von 7,2 und 7,5 und richteten im ganzen Land schwere Zerstörungen an. Das Land steht nun vor einer massiven humanitären Krise. Krankenhäuser sind überlastet, und Rettungsteams durchsuchen weiter eingestürzte Gebäude.
Mehr als 2.290 Menschen sind inzwischen bestätigt tot, Tausende wurden verletzt, viele werden noch vermisst.