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Brüssel will EU-Staaten bei Einrichtung von Flüchtlingszentren helfen

Brüssel will EU-Staaten bei Einrichtung von Flüchtlingszentren helfen
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Von Stefan Grobe
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Die EU-Kommission nennt erstmals Details, wie Flüchtlingszentren in und außerhalb der EU aussehen könnten

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Die EU-Kommission hat konkrete Vorschläge zur Einrichtung zentraler Zentren für gerettete Bootsflüchtlinge vorgelegt.

EU-Staaten, die ein solches Zentrum aufbauen, könnten demnach bis zu 315 EU-Mitarbeiter anfordern, unter ihnen Übersetzer, Asylexperten oder Grenzschützer.

Zudem sollen alle Kosten aus dem EU-Haushalt gezahlt werden, heißt es in dem am Dienstag in Brüssel vorgelegten Papier.

Die Zentren können auf freiwilliger Basis sowohl in Ländern an der EU-Außengrenze als auch in jedem anderen EU-Land aufgebaut werden.

Diese Staaten können zudem selbst entscheiden, wie viele Flüchtlinge sie in diesen Zentren aufnehmen.

Hier soll möglichst schnell darüber entschieden werden, ob sie ein Anrecht auf internationalen Schutz haben oder zurück in ihre Heimat müssen.

Dies soll nach Angaben der EU-Kommission nicht länger als acht Wochen dauern.

Mit den Kommissionsplänen soll vor allem Italien entlastet werden.

Das Land hatte zuletzt immer wieder verlangt, nicht alleine für die anlandenden Flüchtlinge zuständig zu sein.

Die Zahl der über das Mittelmeer in die EU kommenden Migranten ist zuletzt allerdings deutlich zurückgegangen.

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