Neustadt (Dosse) stellt 2.250 Menschen unter Quarantäne

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Nach einem Coronavirus-Verdacht hat der Landkreis Ostprignitz-Ruppin Maßnahmen ergriffen und bis zu 2.250 Menschen unter häuslicher Quarantäne gestellt.

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In Neustadt (Dosse) rund 80 Kilometer westlich von Berlin steht das Leben weitgehend still. Nach einem Coronavirus-Verdacht hat der Landkreis Ostprignitz-Ruppin am Dienstagabend Maßnahmen verkündet. Bis zu 2.250 Menschen sind in häuslicher Quarantäne. Die Betroffenen sind über mehrere Landkreise Brandenburgs und weitere Bundesländer verteilt.

Die Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt (Dosse), der Hort sowie zwei Reitinternate sind bis zum Ende einer möglichen Inkubationszeit, bis einschließlich 17. März, geschlossen. 

Insgesamt 19 Menschen aus der Schule und dem Reitinternat hatten bereits am 2. März Kontakt zu einer Berlinerin, die mit dem Coronavirus infiziert ist. Betroffen sind Schüler, Lehrer, Mitarbeiter des Gestüts und Angehörige.

Landrat Ralf Reinhardt (SPD) erklärt die Maßnahmen: "An sich heißt es jetzt in dieser Zeit bis zum 17. Zuhause bleiben, zu versuchen, den Alltag bestmöglich zu gestalten, Hygieneregeln zu beachten, die Nachbarn bitten, dass sie bei der Versorgung helfen und unterstützen."

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Die Einwohner von Neustadt (Dosse) nehmen es gelassen:

"Was sollen wir machen, wir müssen da jetzt natürlich durch und müssen gucken, dass wir da entspannt mit umgehen", sagt ein Frau.

Ein Mann sagt, er hätte zwar keine Angst, mache ich aber natürlich Gedanken.

Keine der 19 Personen hatte bisher Symptome einer Covid-19-Erkrankung gezeigt, teilte der Landkreis mit.

Die Neustädter Schulen werden von rund 730 Schülern aus ganz Deutschland besucht.

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