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Wohnungsmangel und steigende Preise: Kann EU die Wohungskrise lösen?

Ein Miniaturhaus und ein Hausschlüssel
Ein Miniaturhaus und ein Hausschlüssel Copyright  Canva
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Von Leticia Batista Cabanas
Zuerst veröffentlicht am
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Ein neuer Bericht des EU-Parlaments zeichnet ein alarmierendes Bild: Millionen Europäer leben in prekären Wohnverhältnissen. Wie kann die Wohnungsnot gelöst werden? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und diskutieren Sie mit.

Der Bericht, der mit 367 Stimmen angenommen wurde, fordert dringende Maßnahmen gegen steigende Wohnkosten, Wohnraummangel und einen sinkenden Lebensstandard in der gesamten EU.

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In den meisten europäischen Hauptstädten müssten junge Menschen heute deutlich mehr verdienen als bisher, um sich ein Haus leisten zu können. Denn die Preise sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich schneller gestiegen als die Einkommen.

In der gesamten EU gibt es nicht genügend Wohnungen, um die Nachfrage zu decken – vor allem in den Großstädten. Das hat sowohl die Immobilienpreise als auch die Mieten in die Höhe getrieben. Experten gehen davon aus, dass mehrere Millionen Wohnungen fehlen. In einigen Städten sind die Mieten in den vergangenen Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen. Der Bau neuer Wohnungen wird zudem durch höhere Baukosten, begrenzt verfügbare Flächen und langwierige Genehmigungsverfahren erschwert.

Kurzzeitvermietungsplattformen wie Airbnb verschärfen in vielen Städten zusätzlich den Mangel an langfristig verfügbarem Wohnraum. Gleichzeitig treiben Kapitalanlagen und Zweitwohnungen die Preise für Einheimische weiter nach oben.

Die Regierungen stehen nun unter Druck, Mieter besser zu schützen, den Neubau anzukurbeln, den sozialen Wohnungsbau auszubauen und ältere Gebäude zu modernisieren. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum erschwert es vielen Menschen, sozial und wirtschaftlich aufzusteigen, sich mit ihrem Umfeld zu identifizieren und eine gute Lebensqualität zu erreichen.

Kann Europas Wohnungsnot behoben werden? Und sollte die EU dabei eine zentrale Rolle spielen? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Sekunden.

Die Ergebnisse werden in der gesamten EU veröffentlicht, in Videos, Artikeln und Newslettern, und helfen dabei, unsere Berichterstattung mitzugestalten, wenn wir der Frage nachgehen, wie Europa seinen Platz im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz sichern kann.

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