US-Vizepräsident J.D. Vance wird am Dienstag und Mittwoch zu Gesprächen mit Ministerpräsident Viktor Orbán nach Budapest reisen – nur wenige Tage vor den entscheidenden Wahlen am 12. April, bei denen Orbán sich seiner stärksten Oppositionsherausforderung seit Jahren stellen muss.
Das Weiße Haus hat angekündigt, dass US-Vizepräsident J. D. Vance am Dienstag und Mittwoch, in der letzten Wahlkampfwoche vor den Parlamentswahlen, Ungarn besuchen wird.
Vance will Gespräche mit Ministerpräsident Viktor Orbán führen und eine Rede über die "reiche Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Ungarn" halten, heißt es in einer Erklärung des Weißen Hauses.
Der Besuch fällt in eine entscheidende Phase: Ungarn bereitet sich auf die Parlamentswahl am 12. April vor, bei der Orbáns 16-jährige Regierungszeit vor ihrer bislang größten Herausforderung steht. Die Oppositionspartei Tisza unter Führung von Péter Magyar liegt in Umfragen vor Orbáns Partei Fidesz.
Die Regierung von Donald Trump hat Orbáns konservative, migrationskritische Politik wiederholt unterstützt. Bereits im Februar stellte sich Trump öffentlich hinter den ungarischen Premierminister.
"Ich war stolz darauf, Viktor Orbán bei den Wahlen 2022 zu unterstützen, und es ist mir eine Ehre, dies erneut zu tun", schrieb Trump im Februar.
Trump hat auch in der Vergangenheit rechtskonservative politische Verbündete im Ausland unterstützt – etwa die japanische Politikerin Sanae Takaichi sowie den argentinischen Präsidenten Javier Milei während ihrer Wahlkämpfe. Beide gingen später als Sieger aus den Wahlen hervor.