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Russisches Öl: Es fließt wieder über die Druschba-Pipeline

DATEI: Eine Teilansicht der Pumpstation der Ölpipeline Friendship I in Tupa, Slowakei, nahe der ungarischen Grenze, Montag, 9. Februar 2015
DATEI: Eine Teilansicht der Pumpstation der Ölpipeline Friendship I in Tupa, Slowakei, nahe der ungarischen Grenze, Montag, 9. Februar 2015 Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Sasha Vakulina
Zuerst veröffentlicht am
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Die Slowakei bestätigte, dass sie am frühen Donnerstag nach einer dreimonatigen Unterbrechung wieder Rohöl über die Druschba-Pipeline erhält.

Wie die slowakische Wirtschaftsministerin Denisa Saková am Donnerstagmorgen mitgeteilt hat, ist der Zustrom von russischem Öl durch die durch die Ukraine verlaufende Druschba-Pipeline in die Slowakei wieder aufgenommen worden.

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"Das Wirtschaftsministerium teilt mit, dass heute um 2 Uhr morgens der Empfang von Öl in die Slowakei durch die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen wurde", so Saková in einer Erklärung des Ministeriums.

Diese Bestätigung beendet ein monatelanges Patt zwischen der Ukraine, der EU sowie Ungarn und der Slowakei, als der Transit von russischem Billigöl nach einem russischen Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur Ende Januar eingestellt wurde.

Mit der Bestätigung soll das 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine freigegeben werden, gegen das Ungarn und die Slowakei seit Februar ein Veto eingelegt hatten, obwohl es ursprünglich im Dezember vereinbart worden war.

Die Auszahlung soll zwischen Ende Mai und Anfang Juni beginnen.

Der ungarische Energieriese MOL teilte am Mittwoch mit, er sei vom Betreiber des ukrainischen Abschnitts der Pipeline, Ukrtransnafta, darüber informiert worden, dass "der Empfang von Rohöl aus Weißrussland über das Druschba-Pipelinesystem in der Ukraine heute Mittag begonnen hat".

Die Druschba-Pipeline, die billiges russisches Rohöl in die Slowakei und nach Ungarn bringt, war Ende Januar nach einem russischen Drohnenangriff außer Betrieb genommen worden.

Budapest und Bratislava warfen Kyjiw vor, den Transit absichtlich zu verhindern. Die Ukraine erklärte, der Stopp sei durch die notwendige Reparatur der Pipeline erzwungen worden.

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