Was ist der Digital Markets Act (DMA)? Im Jahr 2022 wollte die EU den Tech-Giganten strenge Gebote und Verbote auferlegen. Zwei Jahre nach der Umsetzung prüft die Kommission, wie erfolgreich sie war.
Die DMA, die wegweisende Politik der EU, soll den Einfluss von Tech-Giganten wie Apple, Google und Meta begrenzen. Um einen fairen Wettbewerb zu fördern, müssen die Plattformen den Nutzern die Deinstallation vorinstallierter Apps und den Zugang zu App-Stores von Drittanbietern ermöglichen. Außerdem ist es den Unternehmen untersagt, ihren eigenen Produkten in den Suchergebnissen Vorrang einzuräumen oder personenbezogene Daten ohne ausdrückliche Zustimmung dienstübergreifend weiterzuverwenden.
Diese Regeln führten zu sofortigen Änderungen, einschließlich Auswahlmenüs für Webbrowser und Suchmaschinen auf Smartphones. Sie ermöglichten auch Funktionen, die es WhatsApp-Nutzern erlauben, Nachrichten an Personen in konkurrierenden Apps zu senden. Die Beweislast liegt nun bei den Tech-Giganten, die sich an die Vorschriften halten müssen oder mit hohen Geldstrafen rechnen müssen. Diese Anforderungen haben jedoch auch zu einigen Reibungsverlusten geführt, die bestimmte digitale Aufgaben mühsamer machen.
Der am 3. Mai 2026 veröffentlichte Bericht der Kommission erkennt Erfolge wie die größere Auswahl an Browsern an, weist aber auch auf Mängel hin.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Ausweitung des Gesetzes auf neue Technologien wie KI, dass sie mehr Wahlmöglichkeiten haben, welche Tools auf ihren Geräten installiert werden, anstatt sich nur auf die Herstellervorgaben zu verlassen.
Hat die DMA die digitale Erfahrung in der EU verbessert? Welches sind die dringendsten Probleme? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur ein paar Sekunden. Die Ergebnisse werden in die EU-weite XL-Berichterstattung einfließen - in Videos, Artikeln und Newslettern - und werden dazu beitragen, unsere Berichterstattung zu gestalten, wenn wir untersuchen, wie Europa seine Position im Zeitalter der künstlichen Intelligenz sichern kann.