Ein B-52-Bomber ist am Montag gegen elf Uhr am Vormittag abgestürzt, geriet in Flammen. Alle Menschen an Bord kamen ums Leben.
Bei dem Absturz eines B-52-Bombers der US-Luftwaffe auf der Edwards Air Force Base in der Mojave-Wüste in Kalifornien sind am Montag acht Menschen ums Leben gekommen. Das US-Militär hat den Vorfall bestätigt.
Die Maschine stürzte kurz nach dem Start gegen 11.20 Uhr Ortszeit ab, ging in Flammen auf und tötete alle acht Menschen an Bord.
Die Edwards Air Force Base teilte in einer Presseerklärung (Quelle auf Englisch) mit: „Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Absturz nicht zu überleben war. Einsatzkräfte sind vor Ort, und die Verantwortlichen prüfen, ob alle Personen erfasst sind. Der Absturz wird derzeit untersucht.“
Unter den Toten sind zivile Regierungsauftragnehmer, Angehörige des Militärs in Uniform und zwei Boeing-Mitarbeiter.
James Hayes, der stellvertretende Kommandeur des 412. Testgeschwaders in Edwards, sagte auf einer Pressekonferenz: „Wir haben acht großartige Amerikaner verloren.“
Die Ursache des Absturzes ist noch unklar. Hayes rechnet damit, dass die Untersuchung bis zu sechs Monate dauern kann.
Die Edwards Air Force Base ist ein weitläufiger Stützpunkt in der Wüste. Dort durchbrach der Testpilot Chuck Yeager 1947 erstmals die Schallmauer. Die Basis liegt rund 100 Meilen, also etwa 161 Kilometer, nördlich von Los Angeles.
Der Vorfall ereignet sich fast ein Jahr nach einem Beinahezusammenstoß über North Dakota. Damals musste ein Regionalflugzeug abrupt ausweichen, um eine mögliche Kollision mit einer militärischen B-52 zu verhindern, die in seine Flugbahn geraten war.
Euronews bemüht sich um weitere Details und aktualisiert diesen Bericht, sobald neue Informationen vorliegen.