Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf der kroatischen Halbinsel Istrien sind am Donnerstag alle Insassen ums Leben gekommen.
Ein in Tirol (Österreich) gestartetes Kleinflugzeug ist am Donnerstag auf der kroatischen Halbinsel Istrien abgestürzt. Dabei starben alle vier Insassen.
Die Maschine war in Deutschland registriert. Die Betriebsleiterin des Flugplatzes Nikolsdorf, Andrea Moser, bestätigte der Krone-Zeitung, dass es sich bei den Opfern um vier Männer aus Österreich handelt: der Eigentümer des Flugzeugs mit drei Passagieren.
Nach Daten der Plattform Flightradar24 hob das Flugzeug um 8.22 Uhr nahe Nikolsdorf in Tirol ab.
Augenzeugen zufolge flog das Flugzeug zunächst stabil, geriet dann jedoch plötzlich in der Nähe der Stadt Pula in einen spiralförmigen Sinkflug und stürzte schließlich ab. Wie der kroatische Sender „Nova TV“ berichtet, habe es keine Explosion gegeben, sondern lediglich einen dumpfen Aufprall. Mehrere Zeugen beschrieben den Piloten als erfahren, zudem seien die Flugbedingungen am Donnerstagvormittag gut gewesen.
Die Beechcraft Bonanza G36 ist ein einmotoriges, sechssitziges Kolbenflugzeug, das von einem 300-PS-Motor angetrieben wird. Sie ist für ihre Reichweite, Geschwindigkeit und hochwertige Verarbeitung bekannt, jedoch hat der US-amerikanische Hersteller Textron Aviation die Produktion dieses Modells vergangenes Jahr eingestellt. Es war das am längsten in Serie produzierte Flugzeug in der Geschichte der Luftfahrt.
Der abgestürzte Kleinflieger wollte offenbar auf dem Flughafen Medulin landen. Wie kroatische Medien berichten, war der Flug jedoch nicht offiziell für eine Landung angemeldet. Genauere Angaben zum Hergang des Unglücks sollen folgen.
Dies ist eine sich entwickelnde Geschichte. Unsere Journalisten fügen Informationen hinzu, sobald sie verfügbar sind.