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Fund menschlicher Föten in Polen: Ermittlungen der Polizei vor Ort abgeschlossen

Polizisten und Ermittler im Einsatz in Lutoryż.
Polizisten und Ermittler im Einsatz in Lutoryż. Copyright  https://rzeszow.policja.gov.pl/
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Von Aleksandra Galka Reczko
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Die Polizei hat ihre mehrtägige Suche auf einem Grundstück im polnischen Lutoryż beendet. Ein Baggerfahrer fand dort bei Erdarbeiten menschliche Föten und andere medizinische Abfälle; seit Mittwoch waren mehrere Hundert Einsatzkräfte vor Ort.

Am Mittwochnachmittag ging bei der polnischen Polizei ein Hinweis ein: Bei Erdarbeiten auf einem Privatgrundstück sei ein ungewöhnlicher Fund gemacht worden, wie dem diensthabenden Beamten mitgeteilt wurde. Einsatzkräfte aus Boguchwała fuhren vor Ort und bestätigten die Meldung. Daraufhin begannen intensive Ermittlungsmaßnahmen, um Spuren und Beweise zu sichern.

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Das Grundstück gehörte zuvor der 57-jährigen Fachärztin für Pathomorphologie, Magdalena H., wie Euronews bereits berichtete. Sie wurde von den Sicherheitsbehörden festgenommen.

Erste Berichte sprachen von mehr als einem Dutzend gefundenen Föten. Später meldeten Medien, Ermittler hätten die Überreste von rund 30 Föten gesichert. In weiteren Veröffentlichungen war bereits von etwa 50, später sogar von 100 Föten die Rede. Diese letzten Zahlen sind bislang nicht bestätigt.

Täglich arbeiteten seither mehrere Dutzend Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizeidirektion in Rzeszów, der Woiwodschaftskommandantur sowie der Bereitschaftspolizei auf dem Gelände – unter der Aufsicht eines Staatsanwalts der Bezirksstaatsanwaltschaft Rzeszów.

Die Einsatzkräfte durchsuchten das Grundstück akribisch. Sie überprüften und siebten jede Erdschicht, um keine Spur zu übersehen. Die Beamtinnen und Beamten waren rund um die Uhr im Einsatz und schirmten den Fundort zugleich vor Unbefugten ab.

Fotos zeigen Ermittlungsarbeiten in Lutoryż

Am Samstag unterstützten Teams mit Suchhunden vom Rzeszower Zweig des Kynologenverbands den Einsatz. Ihre Arbeit war nach Angaben der Polizei besonders schwierig.

"Der Boden, den die Hunde absuchten, war vom Geruch menschlicher Gewebe durchdrungen und mit kleinen Splittern von Laborglas durchsetzt", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Auf Anordnung des Staatsanwalts setzten die Einsatzkräfte zusätzlich ein Georadar ein. Dessen Messwerte bildeten die Grundlage dafür, die Maßnahmen zu beenden.

Am Samstagabend fiel die endgültige Entscheidung, die Arbeiten einzustellen, und die Behörden gaben das Grundstück an die Eigentümer zurück.

Die Polizei hob die Unterstützung durch die lokale Gemeinschaft bei dem schwierigen Einsatz hervor.

"Bei der nicht leichten Arbeit der Polizei halfen die Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Fund gemacht wurde, ebenso wie Nachbarn und Anwohner", heißt es in der Mitteilung. Die Beamtinnen und Beamten dankten den Bewohnern für zur Verfügung gestellte Parkplätze, Zufahrten und jede Hilfe, die die Maßnahmen erleichterte.

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