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Erster Besuch eines Staatschefs aus dem Westen: Emmanuel Macron in Syrien

Emmanuel Macron mit Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Charaa bei einem EU-Gipfel in Nikosia, Zypern, am 24. April 2026.
Emmanuel Macron mit dem syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Charaa während eines EU-Gipfels in Nikosia, Zypern, am 24. April 2026. Copyright  AP Photo/Petros Karadjias
Copyright AP Photo/Petros Karadjias
Von Olivier Tolachides
Zuerst veröffentlicht am
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Der Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Syrien ist der erste eines Staats- und Regierungschefs aus dem Westen seit dem Sturz Baschar al-Assads im Dezember 2024.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist am Montag zu einem zweitägigen Besuch in Damaskus eingetroffen. Es ist der erste Besuch eines EU-Staatsoberhaupts in Syrien seit dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 und dem Machtantritt von Ahmed al-Scharaa.

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Der syrische Interimspräsident hatte Frankreich bereits im Mai 2025 als Ziel seines ersten Besuchs in der EU gewählt. Im Frühjahr hatte Ahmed al-Scharaa Berlin besucht und mit Bundeskanzler Friedrich Merz beraten.

Bei seiner Ankunft wurde Macron vom syrischen Außenminister Assaad al-Chaibani empfangen.

„Ich bin hier, um das Engagement Frankreichs an der Seite des syrischen Volkes zu bekräftigen. Für ein souveränes Syrien, das seine Vielfalt wahrt und in Frieden mit seinen Nachbarn lebt. Gemeinsam schlagen wir ein neues Kapitel der Stabilität und des Friedens auf“, erklärte der französische Präsident auf X.

Macron gibt geliehene Objekte zurück

Macron will seinen Aufenthalt auch nutzen, um den syrischen Behörden archäologische Objekte zurückzugeben, die Frankreich vor dem Krieg ausgeliehen worden waren, teilte der Élysée-Palast mit. „Der Präsident bringt nach Syrien archäologische Stücke zurück, die 2010 dem I'nstitut du monde arabe' überlassen wurden und aus naheliegenden Gründen bislang nicht nach Syrien zurückkehren konnten.“

Frankreich machte den Besuch erst nach der Landung von Emmanuel Macron öffentlich, vor allem aus Sicherheitsgründen. Syrien befindet sich derzeit in einem fragilen Friedensprozess.

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