Alarm auf dem Rollfeld: Eine Bombendrohung zwingt Passagiere am Flughafen Larnaka zurück aus dem startbereiten Flugzeug, während Polizei und Sprengstoffexperten ermitteln.
Rund 190 Passagiere sind am Flughafen Larnaka aus einem startbereiten Flugzeug evakuiert worden, nachdem eine Bombendrohung gegen den Flug nach Italien eingegangen war. Die Maschine sollte um 11:10 Uhr nach Rom starten und befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht am Gate.
Die Passagiere waren bereits an Bord, mussten das Flugzeug jedoch wieder verlassen, damit eine erneute Sicherheitskontrolle durchgeführt werden konnte. Ihr Gepäck blieb an Bord.
Die zyprischen Behörden haben daraufhin die vorgesehenen Sicherheitsprotokolle in Kraft gesetzt. Das Flughafenareal ist abgesperrt, während die zuständigen Stellen die eingegangenen Hinweise auswerten und ermitteln. Eine Fluggesellschaft, Berichten zufolge ein deutscher Billigflieger, soll nach der Drohung die außerplanmäßigen Kontrollen der Passagiere verlangt haben. Die Bombendrohung wurde den Informationen zufolge per Fax übermittelt.
Polizei bestätigt Ermittlungen
Die zyprische Nachrichtenagentur KYPE berichtet unter Berufung auf Polizeiquellen von einer Bedrohungslage, die es notwendig mache, ein bestimmtes Flugzeug festzusetzen, um den Hinweis zu untersuchen. Vor Ort seien starke Kräfte von Polizei und Feuerwehr sowie speziell ausgebildete Spürhunde im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen wurde außerdem ein benachbartes Flugzeug weggefahren, während ein Sprengstoffexperte am Einsatzort erwartet wurde.
Die zyprische Polizei hat inzwischen bestätigt, dass am Flughafen Larnaka ein ernster Zwischenfall gemeldet wurde. Zur Herkunft und Ernsthaftigkeit der Drohung laufen die Ermittlungen noch.