Die KI versteht Nutzerfragen und empfiehlt passende Mahlzeiten, Restaurants oder Produkte aus dem Supermarkt, zugeschnitten auf ihre Bedürfnisse.
Ein KI-gestützter Essensassistent soll die neue Antwort auf die abendliche Frage liefern: Was gibt es zum Abendessen?
Die Essensliefer-App Just Eat Takeaway.com startet einen KI-Sprachassistenten. Er hilft Nutzerinnen und Nutzern, Mahlzeiten und Restaurants zu finden – sowie Produkte aus Einzelhandel und Apotheke.
Das Tool versteht allgemeine und sehr konkrete Fragen, auch wenn sie vage oder unstrukturiert sind. Laut Unternehmen funktioniert es in mehr als einem Dutzend Sprachen.
Ein Werbevideo zeigt, wie der Assistent alle Zutaten für eine Carbonara in den Warenkorb legt. Danach schlägt er nahegelegene Restaurants vor, bei denen man das Gericht stattdessen bestellen könnte.
Die Funktion soll die von Just Eat so genannte „Choice Overload“ verringern – die Qual der Wahl, wenn eine Plattform Tausende Optionen bietet.
Laut Just Eat könnte das gemischte Interaktionsmodell der KI, bei dem man zwischen Sprach- und Touch-Steuerung wechselt, Menschen mit Sehbeeinträchtigungen oder eingeschränkter Mobilität zugutekommen.
Just Eat Takeaway.com ist nicht allein. Immer mehr Unternehmen aus der Lieferbranche testen KI-Assistenz. Schnellrestaurants wie Popeyes erproben dem Vernehmen nach im Vereinigten Königreich Systeme mit Sprachtechnologie für Bestellungen am Drive-in-Schalter.
Der KI-Sprachassistent von Just Eat ist vorerst nur im Vereinigten Königreich verfügbar. Das Unternehmen will ihn später in diesem Jahr international einführen.
„Wir nutzen die Möglichkeiten von KI, um den Alltagskomfort in unserem gesamten Netzwerk zu erhöhen“, sagte Mert Öztekin, Technikchef von Just Eat.
„Von intuitiver Kundenpersonalisierung und Partnererfolg bis zu smarter Logistik: Wir verankern Automatisierung in jeder Interaktion, um eine nahtlose, effiziente Nutzerreise zu liefern, die echten Mehrwert für alle schafft“, fügte er hinzu.