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UNESCO besorgt um Schutz von Kulturerbestätten im Nahen Osten

ARCHIV: Golestan-Palast, Islamische Republik Iran, Februar 2010
ARCHIV: Golestan-Palast, Islamische Republik Iran, Februar 2010 Copyright  Courtesy: Sorush Angabini/UNESCO
Copyright Courtesy: Sorush Angabini/UNESCO
Von Tokunbo Salako
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die UN-Kulturorganisation UNESCO warnt vor wachsender Gewalt im Nahen Osten, nachdem Trümmer eines US-israelischen Luftangriffs den Golestan-Palast in Teheran beschädigt haben.

Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen, die UNESCO, sorgt sich nach den jüngsten US-israelischen Luftangriffen im Iran um mehrere Kulturerbestätten im Nahen Osten.

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Am Montag trafen Trümmer und Druckwellen nach einem Luftschlag auf den nahe gelegenen Arg-Platz den Golestan-Palast in Teheran, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Dabei wurden demnach Fenster, Türen und Spiegel des Palasts beschädigt.

ARCHIV: Innenansicht des Golestan-Palasts, Islamische Republik Iran, Februar 2010
ARCHIV: Innenansicht des Golestan-Palasts, Islamische Republik Iran, Februar 2010 Courtesy: Sorush Angabini/UNESCO

Nach Angaben der UNESCO liegt der Golestan-Palast_"_im Herzen des historischen Zentrums von Teheran". Die von einer Mauer umgebene Anlage gehört zu den ältesten Palastkomplexen der Stadt.

Die herrschende Kadscharen-Dynastie wählte den Palast 1779 zum Regierungssitz und machte Teheran zur Hauptstadt des Landes, heißt es weiter auf der Website. Die Anlage entstand um einen Garten mit Wasserbecken und Grünflächen und erhielt im 19. Jahrhundert ihre charakteristischen Gebäude und Verzierungen.

Dort steht außerdem, der Komplex bestehe aus acht bedeutenden Palastbauten. Sie dienen heute vor allem als Museen und werden von einer Außenmauer mit mehreren Toren umgeben.

ARCHIV: Kaiserin Farah (links) beobachtet ihren Ehemann, Schah Mohammad Reza Pahlavi, wie er während der Krönungszeremonie im Thronsaal des Golestan-Palasts den Koran hält, Oktober 1967
ARCHIV: Kaiserin Farah (links) beobachtet ihren Ehemann, Schah Mohammad Reza Pahlavi, wie er während der Krönungszeremonie im Thronsaal des Golestan-Palasts den Koran hält, Oktober 1967 AP Photo

In einer Erklärung vom Montag teilte die UNESCO mit, sie habe allen beteiligten Parteien die geografischen Koordinaten der Stätten auf der Welterbeliste sowie weiterer national bedeutsamer Orte übermittelt. So sollten mögliche Schäden vermieden werden.

Zugleich erinnert die Organisation daran, dass Kulturgüter nach internationalem Recht geschützt sind. Dazu gehört insbesondere das Haager Übereinkommen von 1954 zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten mit seinem Mechanismus des verstärkten Schutzes sowie das Welterbe-Übereinkommen von 1972.

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