Surfer reitet auf der Pororoca

Wellenreiten im Amazonasgebiet: Surfer:innen trotzen der "Pororoca"

Darauf freuen sich Surferinnen und Surfer in Arari, einer Stadt im Bundesstaat Maranhao, im Nordosten Brasiliens, zweimal im Jahr: Die "Pororoca", eine große Süßwasserwelle, die sich im Fluss Mearim im Amazonasgebiet bildet.

Darauf freuen sich Surferinnen und Surfer in Arari, einer Stadt im Bundesstaat Maranhao, im Nordosten Brasiliens, zweimal im Jahr: Die "Pororoca", eine große Süßwasserwelle, die sich im Fluss Mearim im Amazonasgebiet bildet.

Pororoca bedeutet in der indigenen Sprache der Tupi Guarani "großes Gebrüll". Das Phänomen tritt in der Regel im März und September bei Voll- und Neumond auf, wenn das Meerwasser des Atlantiks bei Flut auf die Strömungen der Amazonasflüsse trifft und diese in entgegengesetzte Richtungen treibt.

Dann rollt auch eine bräunliche, teils bis zu vier Meter hohe Welle zweimal täglich den Mearim-Fluss entlang.