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Menschen räumen den Bahnhof Yonago.

Video. Starkes Erdbeben der Magnitude sechs Komma zwei erschüttert Präfektur Shimane in Japan

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Ein Beben der Stärke sechs Komma zwei hat die Präfektur Shimane und Umgebung erschüttert. Keine Verletzten, keine Schäden. Behörden sehen keine Tsunami-Gefahr und keine Probleme an Atomkraftwerken.

Am Dienstagmorgen hat ein starkes Erdbeben Japan erschüttert. Die Behörden schlossen einen Tsunami rasch aus. Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde traf das Beben der Stärke 6,2 den Osten der Präfektur Shimane auf der Westseite der Insel Honshu. In Teilen von Shimane und der Nachbarpräfektur Tottori erreichte die Erschütterung auf der landesweiten Intensitätsskala die obere Stufe fünf, kräftig genug, um den Alltag durcheinanderzubringen, aber nicht um großflächige Schäden zu verursachen.

Das Epizentrum lag etwa zehn Kilometer unter der Oberfläche, im Landesinneren. Matsue, die Präfekturhauptstadt, und mehrere umliegende Städte zählten zu den Orten mit den stärksten Erschütterungen. Offizielle Stellen meldeten zunächst keine Verletzten oder Schäden.

Die japanische Nuklearaufsicht bestätigte, dass am Atomkraftwerk Shimane und an verbundenen Einrichtungen keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Japan liegt am Pazifischen Feuerring, Erdbeben sind dort häufig. Die Bevölkerung ist schnelle Sicherheitsprüfungen nach solchen Ereignissen gewohnt.

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