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China will 120 Airbus-Flugzeuge aus europäischer Produktion kaufen

Der chinesische Präsident Xi Jinping trifft sich mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz im Diaoyutai State Guesthouse in Peking, China, 25. Februar 2026.
Der chinesische Präsident Xi Jinping trifft sich mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz im Diaoyutai State Guesthouse in Peking, China, 25. Februar 2026. Copyright  Jessica Lee/Pool Photo via AP
Copyright Jessica Lee/Pool Photo via AP
Von Evelyn Ann-Marie Dom mit AP, AFP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Bundeskanzler Friedrich Merz traf sich am Mittwoch mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und Premierminister Li Qiang, um die Beziehungen zwischen zwei der weltweit führenden Wirtschaftsnationen zu vertiefen.

China wird bis zu 120 zusätzliche Flugzeuge beim europäischen Luftfahrtkonzern Airbus bestellen, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch in Peking.

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"Die chinesische Führung wird eine größere Anzahl zusätzlicher Flugzeuge bei Airbus bestellen. Die Gesamtbestellung wird bis zu 120 zusätzliche Flugzeuge umfassen", sagte Merz nach seinem Treffen mit Xi vor Reportern und fügte hinzu, dies zeige, "wie lohnend solche Reisen sein können".

Der offizielle Hauptsitz der Airbus SE befindet sich in Leiden, Niederlande. Als größtes deutsches Airbus-Werk ist Hamburg an der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung sämtlicher Flugzeuge beteiligt.

Der Bundeskanzler traf am Mittwoch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und Premierminister Li Qiang zusammen, in einer Zeit wachsender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit.

"Je turbulenter und komplexer die Welt wird, desto mehr sollten China und Deutschland ihre strategische Kommunikation verstärken und das gegenseitige strategische Vertrauen ausbauen", sagte Xi während des bilateralen Treffens im Staatlichen Gästehaus Diaoyutai.

Merz entgegnete, dass die beiden Nationen, auch wenn es noch einige Herausforderungen gebe, "die Gemeinsamkeiten betonen und die Herausforderungen, vor denen wir stehen, gemeinsam angehen sollten."

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht während einer Presseerklärung vor seiner Abreise nach China, in Brandenburg, Deutschland, Dienstag, 24. Februar 2026.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht während einer Presseerklärung vor seiner Abreise nach China in Brandenburg, Deutschland, Dienstag, 24. Februar 2026. Michael Kappeler/dpa via AP

Vor seiner Abreise nach Peking hat Merz, der sich wiederholt für ein stärkeres Europa in militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht ausgesprochen hat, angedeutet, dass er sich für gleiche Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen einsetzen wird.

"Unsere Botschaft aus europäischer Sicht ist dieselbe: Wir wollen eine ausgewogene, verlässliche, geregelte und faire Partnerschaft mit China", sagte Merz. "Das ist unser Angebot. Gleichzeitig ist es das, was wir uns auch von der chinesischen Seite erhoffen und erwarten".

Das Treffen fand im Rahmen des zweitägigen Besuchs von Merz in China statt. Neben den Gesprächen über die Beziehungen warb der deutsche Bundeskanzler auch um Chinas Unterstützung bei der Beendigung der russischen Invasion in der Ukraine, die sich am Dienstag zum vierten Mal jährte.

Merz betonte, dass Peking bei der Lösung globaler Krisen nicht außen vor gelassen werden dürfe.

"Die großen weltpolitischen Probleme können heute nicht mehr ohne die Einbeziehung Pekings angegangen werden", so Merz. "Pekings Stimme wird gehört, auch in Moskau".

Am Donnerstag reist Merz nach Hangzhou, einem globalen Technologiezentrum, um Unitree Robotics zu besuchen, einen der führenden chinesischen Entwickler von humanoiden Robotern.

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