Die Behörden haben in Dagestan den Notstand ausgerufen, nachdem sintflutartige Regenfälle die Straßen der Regionalhauptstadt Machatschkala überflutet hatten. Sie beschädigten Häuser, Fahrzeuge und Teile der Infrastruktur.
Der regionale Regierungschef Sergej Melikow erklärte, in einigen Gebieten seien mehr als fünfzig Millimeter Regen gefallen – ein für die vergangenen Jahre ungewöhnlich hoher Wert.
Nach Angaben des russischen Zivilschutzministeriums wurden rund dreitausend Menschen in Sicherheit gebracht. Die Fluten unterbrachen die Stromversorgung in mehr als einhundertdreißig Ortschaften und rissen mehrere Brücken mit sich.
Auch das benachbarte Tschetschenien ist betroffen. Im Bezirk Gudermes standen Hunderte Häuser unter Wasser, etwa fünfhundert Bewohnerinnen und Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen.
Meteorologinnen und Meteorologen rechnen damit, dass der Regen nachlässt. Die Aufräum- und Hilfsarbeiten in der Region laufen jedoch weiter.