Dutzende Autos und Busse sind am Montag nach einem heftigen Schneesturm auf einer Fernstraße im Gebiet Transbaikalien in tiefen Schneeverwehungen stecken geblieben. Rettungsteams waren den ganzen Tag im Einsatz, räumten die Strecke frei, gruben Fahrzeuge aus und schleppten sie in Sicherheit.
Nach Angaben des russischen Zivilschutzministeriums brachten Einsatzkräfte mehr als 250 Menschen, darunter 28 Kinder, in provisorische Notunterkünfte.
Schnee im April ist in der Region nichts Ungewöhnliches. Unwetter mit dieser Stärke sind jedoch selten. Die Behörden warnen vor weiteren Schneefällen am Dienstag. Der Verkehr könnte sich erneut deutlich verlangsamen. Im Laufe der Woche sollen sich die Bedingungen mit steigenden Temperaturen entspannen. Bis dahin bleiben Räumteams entlang wichtiger Verkehrswege in Bereitschaft. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen Fahrten nach Möglichkeit verschieben und die örtlichen Meldungen verfolgen.