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Ostukraine: Ein bisschen Feierstimmung, aber wenig Hoffnung auf Frieden

Ostukraine: Ein bisschen Feierstimmung, aber wenig Hoffnung auf Frieden
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Von Euronews
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Väterchen Frost bringt Geschenke für die Kinder in Donezk, aber keinen Frieden für die Erwachsenen.

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Im ostukrainischen Donezk bereiten sich die Menschen auf den Jahreswechsel und das orthodoxe Weihnachtsfest am 6. Januar vor. Ein bisschen Normalität und Feierstimmung in einer Zeit, in der es eigentlich nichts zu feiern gibt.

Mit dem Ende des Jahres hoffen sie hier auf ein Ende der Gewalt im Konflikt zwischen Russland, den Separatisten und der Ukraine.

“Wir wünschen uns ehrlich, dass es 2015 Frieden gibt, sowohl von unserer Seite als auch von der Ukraine, damit diese zur Besinnung kommen kann”, sagt Vasily Popov aus Donezk. “Wir sind eine Nation, die hier in Donezk erblühen könnte. Das wünsche ich mir von Herzen. 2014 war kein gutes Jahr: Krieg, Zerstörung, Alte und Kinder sind gestorben. Was für eine Schande!”

Dabei sind die Menschen hier auch zu den Festtagen ein Spielball der Politik. Es waren russische Separatisten, die den riesigen Weihnachtsbaum im Stadtzentrum aufstellten, und Weihnachtsmänner, hier Väterchen Frost genannt, bringen Geschenke aus russischen Hilfslieferungen in die Kindergärten.

Die Hoffnung auf Frieden ist unterdessen wieder geringer geworden: Ein für Freitag geplantes Friedensgespräch zwischen Separatisten, Russland und der Ukraine ist abgesagt.

Immerhin konnten sich die Konfliktparteien auf einen Gefangenenaustausch einigen. Bei diesem sollen noch am Freitag alle Gefangenen auf beiden Seiten übergeben werden, 225 Anhänger der Aufständischen sowie 150 ukrainische Sicherheitskräfte.

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