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Rohani wirft islamischen Ländern IS-Unterstützung vor

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Von Euronews
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Der Präsident des Iran, Hassan Rohani, hat einigen islamischen Ländern vorgeworfen, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen. “Im Namen des Islams enthaupten einige Kriminelle Menschen und zerstören Kirchen. Und einige islamische Länder unterstützen diese Terroristen auch noch mit Geld und Waffen”, sagte Rohani, ohne Staaten namentlich zu nennen.

Teheran hat mehrfach Saudi-Arabien und auch Katar und der Türkei vorgeworfen, die Rebellen und auch IS-Mitglieder in Syrien zu unterstützen.

Nach den Worten von Rohani sollten alle islamischen Länder wissen, dass es sich beim IS um eine gemeinsame Bedrohung handele. “Egal, ob nun diese Gefahr in Aleppo besteht oder in Riad”, fügte der Präsident im iranischen Nachrichtensender Irinn hinzu.

Rohani forderte zugleich die islamischen Länder auf, die verschiedenen Zweige des Islams – Sunniten, Schiiten und Wahhabiten – als Teil einer gemeinsamen Religion anzuerkennen. Wegen der Krise in Syrien, wo der Iran die Regierung von Präsident Baschar al-Assad unterstützt, hat Teheran seit Jahren besonders heftige Differenzen mit den Saudis, die dort auf der Seite der Rebellen stehen.

(Quelle: dpa)

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