Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Waffendebatte dominiert Sicherheitskonferenz in München

Waffendebatte dominiert Sicherheitskonferenz in München
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Der Krieg in der Ukraine ist das Top-Thema bei der Sicherheitskonfe-renz in der bayrischen Landeshauptstadt München. Dabei geht es auch um die Frage

Der Krieg in der Ukraine ist das Top-Thema bei der Sicherheitskonfe-renz in der bayrischen Landeshauptstadt München. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Ukraine notfalls mit Waffenlieferungen unterstützt werden sollte, falls die aktuelle Notfall-Diplomatie zur politischen Lösung des Konflikts scheitert. Die deutsche Verteidi-gungsminsterin Ursula von der Leyen ist dagegen – und bekommt Unterstützung von einem anerkannten Osteuropa-Experten:
“Der einzige Weg, um die Russen zu Zugeständnissen zu bewegen, ist eine Mischung aus Druck und Lockmitteln,” sagte Ian Bremmer von der politischen Beratungsfirma Eurasia Group, “und ich bin fest davon überzeugt, dass der Weg der Diplomatie der einzig richtige Weg ist. Waffenlieferungen würden die Ukraine nicht retten. Und es gibt niemanden, auch keinen John McCain oder einen der anderen “Falken”, der wirklich dafür vorbereitet ist, diesen Konflikt zu lösen. Und wenn das so ist, dann muss man das den Ukrainern auch so sagen. Sie sind zwar Freunde, aber keine Verbündete.”
Unterdessen steigt die Gefahr, dass sich der Westen in der Ukraine-Frage entzweit. Experten gehen davon aus, dass die USA wohl tatsächlich Waffen liefern werden, sollte Moskau diesmal nicht wirklich einlenken. Am Vormittag wird die deutsche Kanzlerin Angela Merkel eine Rede halten. Es ist nach vier Jahren ihr erster Auftritt bei der Sicherheitskonferenz in München.

WERBUNG
WERBUNG
Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

"Russland bleibt größte Bedrohung": Was tut die Bundeswehr-Elitetruppe KSK?

Seltene Erden: Berlin buhlt um Zentralasiens Schätze

Zivilschutz-Experte: Deutschland ist zu wenig auf den Ernstfall vorbereitet