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Washington erwartet historischen Besuch

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Nach 50 Jahren Erzfeindschaft nimmt die historische Annäherung zwischen den USA und Kuba Form an. Eine amerikanische Delegation war im Januar nach Havana gereist, um die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu verhandeln. Jetzt werden kubanische Diplomaten in Washington erwartet – zum ersten Mal seit den 1960er Jahren.

Zu Beginn des Jahres hatte die US-Regierung ihre gegen das Kuba verhängten Reise- und Handelsbeschränkungen bereits gelockert. Der amerikanische Analyst Ted Piccone vom Brookings Institute erklärt worum es bei dem Treffen in Washington gehen soll: “Der nächste Schritt in Richtung Neuaufnahme diplomatischer Beziehungen ist die Wiedereröffnung von Botschaften und die Kooperation bei bestimmten nationalen Interessen für die USA: Dazu gehört der Kampf gegen Drogenhandeln, Terrorismus und die maritime Sicherheit.” Die Botschaften der jeweiligen Länder könnte bereits im Frühling dieses Jahres wieder eröffnet werden.

Mitte Dezember hatten der US-Präsident Barack Obama und sein kubanischer Amtskollege Raúl Castro die Wiederaufnahme der seit 1961 ausgesetzten diplomatischen Beziehungen angekündigt. Sie beide werden beim Amerika-Gipfel im April in Panama aufeinandertreffen – eine dritte diplomatischer Verhandlungsrunde vor dem Gipfel gilt als wahrscheinlich. Experten zufolge könnte die Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba dennoch Jahre dauern.

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