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Eröffnung neuer EZB-Zentrale: Gewalt bei Protesten in Frankfurt am Main

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Eröffnung neuer EZB-Zentrale: Gewalt bei Protesten in Frankfurt am Main

Eröffnung neuer EZB-Zentrale: Gewalt bei Protesten in Frankfurt am Main
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In Frankfurt am Main ist es bei Protesten zur Eröffnung der neuen EZB-Zentrale zu Ausschreitungen gekommen. Radikale Demonstranten griffen am Morgen Polizisten und Feuerwehrleute an. Es gab zahlreiche Festnahmen, so die Polizei.

Laut Polizei wurde ein Revier attackiert, mehrere Streifenwagen brannten. Aufseiten der Sicherheitskräfte gebe es drei verletzte Beamte, so eine Sprecherin. Ein Sprecher des Blockupy-Bündnisses berichtete, beim Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken durch die Polizei seien viele Demonstranten verletzt worden. Die Stimmung sei aggressiv, so die Polizei am Morgen.

Eine Mahnwache vor dem Gelände um den EZB-Neubau hatte zunächst ruhig begonnen. Demonstranten berichteten von einem Tränengasangriff. Das kapitalismuskritische Blockupy-Bündnis hatte zu Blockaden und Protesten aufgerufen. Zu Demonstrationen im Laufe des Tages werden etwa zehntausend Demonstranten aus mehreren europäischen Ländern erwartet. Die kleine Eröffnungsfeier der neuen EZB-Zentrale war am Vormittag vorgesehen.

Tausende Polizisten aus Hessen und anderen Bundesländern sind im Einsatz. Polizisten und Demonstranten stehen sich an vielen Punkten der Stadt gegenüber, auch friedlich.

Das Gelände um den 1,2 Milliarden Euro teuren EZB-Neubau im Ostend ist weiträumig abgeriegelt. Anwohner wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben, Schulen schickten Kinder nach Hause. Der Verkehr wurde teilweise gesperrt, offenbar kommt es zu Behinderungen.