Fliegerfreund über Co-Pilot: "Er war ein sehr netter junger Mann"

Fliegerfreund über Co-Pilot: "Er war ein sehr netter junger Mann"
Von Alexandra Leistner mit DPA, AFP
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In Montabaur, der Heimatstadt des Copiloten Andreas Lubitz, trifft die Nachricht vom seinem Verschulden des Flugzeugabsturzes auf Unverständnis

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In Montabaur, der Heimatstadt des Co-Piloten Andreas Lubitz, trifft die Nachricht vom seinem Verschulden des Flugzeugabsturzes auf Unverständnis. Mitglieder seines Flugvereins beschreiben ihn als unauffällig: “Der Andreas war ein sehr netter junger Mann, der hier seine Ausbildung gemacht hat, der Mitglied im Verein war. Lustig, vielleicht manchmal ein bisschen ruhig. Aber ansonsten ein Junge wie viele andere, die wir hier haben auch”, so Peter Rücker.

Der 27-jährige hatte 630 Flugstunden Erfahrung und flog seit anderthalb Jahren für Germanwings. Er hatte seine Ausbildung an der Lufthansa-eigenen Flugschule in Bremen und Phoenix, Arizone abgeleistet.

Der Vorsitzende des LCS Westerwald, Klaus Radke meint, er könne einfach nicht verstehen, wie es dazu kommen konnte: “Das sind Berufspiloten, die unterliegen gewissen Kontrollmechanismen, die werden untersucht, die müssen gesund sein. Selbst wir müssen in einem bestimmten Rhythmus eben mal zum Fliegerarzt und der unterhält sich mit uns, wir müssen körperlich gesund und geistig fit sein.”

Lubitz wird verdächtigt, den Airbus A320 vorsätzlich zum Absturz gebracht zu haben und dabei 149 Menschen mit in den Tod gerissen zu haben. Der Auswertung des Stimmenrekorders zufolge hatte er den Flugkapitän aus dem Cockpit ausgesperrt, bevor er den Sinkflug einleitete.

Sowohl sein Elternhaus in Montabaur als auch seine eigene Wohnung in Düsseldorf sollen nach Angaben der Ermittler durchsucht werden. Hinweise auf ein Motiv gibt es bisher nicht.

#Germanwings co-pilot described in home town of Montabaur as "normal guy": http://t.co/cI8vLwPy1xpic.twitter.com/dZ0N3rDVqC

— Reuters Top News (@Reuters) March 26, 2015

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