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Schottische Nationalpartei räumt bei britischer Parlamentswahl ab

Schottische Nationalpartei räumt bei britischer Parlamentswahl ab
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Sie ist der Abräumer des Wahlabends: Schottlands Nationalpartei SNP. Zwar wurde ihr in Umfragen vor der Wahl bereits ein großes Potential zugesprochen, dass sie nun wohl so gut wie alle schottischen Sitze im Londoner Parlament davonträgt, ist dennoch ein riesiger Erfolg.

Sie hat einen beeindruckenden Wandel in der Politik gebracht - nicht nur in Schottland, sondern im ganzen Vereinigten Königreich

Parteivorsitzende Nicola Sturgeon freute sich erstmal nur vorsichtig: Man solle die vorläufigen Ergebnisse mit “extremer” Vorsicht genießen, twitterte die Schottin. 58 der 59 Sitze im britschen Unterhaus halte sie für “unwahrscheinlich”.

Sturgeon übernahm die Führung in der SNP, nachdem Vorgänger Alex Salmond nach dem verlorenen Unabhängigkeitsreferendum zurückgetreten war.

Ihren Erfolg verdanke sie vor allem dem fehlenden Profil anderer Politiker, so ein politischer Analyst. “Die Leute kennen oft weder ihre Namen noch wofür die stehen. Ob man mit Frau Sturgeon übereinstimmt oder nicht – sie hat einen beeindruckenden Wandel in der Politik gebracht – nicht nur in Schottland, sondern im ganzen Vereinigten Königreich.”

Bei den Wahlen im Jahr 2010 hatte die SNP lediglich sechs Sitze im Parlament erhalten. Sturgeon hatte im Wahlkampf angekündigt, zusammen mit Labour die regierenden Konservativen ““aus der Downing Street vertreibenzu wollen.

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