Trotz eines nahenden Gewitters versammelten sich auf einer abgelegenen schottischen Insel Hunderte aufwendig kostümierte Fackelträgerinnen und Fackelträger, um ein altes Wikinger-Feuerfest zu feiern.
Sie zogen durch die Stadt Lerwick auf den Shetland-Inseln und hielten brennende Fackeln hoch.
Der Umzug endete mit der Verbrennung einer Wikingergaleere.
Menschen aus aller Welt reisen an, um das Spektakel zu sehen. Das Fest geht auf die 1880er-Jahre zurück. Es markiert das Ende der Julzeit (ein vorreformatorischer Kalender, der mit dem katholischen zusammenfiel) und würdigt das Wikingererbe in Schottland.
Freiwillige bauen die Galeere und fertigen mehr als tausend Fackeln.