Massenproteste in Rumänien: Demonstranten fordern Rücktritt der Regierung

Massenproteste in Rumänien: Demonstranten fordern Rücktritt der Regierung
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben am Abend Tausende gegen die Regierung demonstriert. In Sprechchören forderten sie den Rücktritt des

WERBUNG

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben am Abend Tausende gegen die Regierung demonstriert. In Sprechchören forderten sie den Rücktritt des Kabinetts von Ministerpräsident Victor Ponta.

Sunt impresionat de manifestările din această seară. Este o mișcare de stradă, care vine din dorința oamenilor de… https://t.co/NwCY4Lecnh

— Klaus Iohannis (@KlausIohannis) November 3, 2015

Staatspräsident Klaus Iohannis schrieb in einer Stellungnahme, die Politik könne das Gefühl der Revolte, das die Menschen antreibe, nicht ignorieren.

20,000 people march in #Bucharest tonight, demanding the government resign. Powerful images from #Romania. pic.twitter.com/r16evp1VtH

— Ariana Gic Perry (@ArianaGicPerry) November 3, 2015

“Die Korruption bringt uns um”, sagte ein Demonstrant. “Bisher wurde nur unser Geld gestohlen. Das tötet uns allmählich. Doch jetzt tötet die Korruption Menschen innerhalb von Sekunden. Die Regierung sollte zurücktreten: Nicht nur aufgrund dieser Tragödie, sondern wegen all der Dinge, die sie falsch gemacht hat. Nur zwei Nachtklubs in Bukarest haben eine Zulassung. Wir alle sind in Gefahr, und sie lassen es zu.”

In einem Nachtklub in der Hauptstadt hatte sich am Freitag ein Brand ereignet, der eine Massenpanik auslöste. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf 32 gestiegen. Zwei Männer, die Menschen gerettet hatten und dabei ums Leben gekommen waren, wurden posthum mit dem rumänischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Orden für Bukarester Helden: Sie halfen und bezahlten mit ihrem Leben

Schlechte Bezahlung, zu wenig Geld: Rumäniens Lehrende streiken

Argentinien: Polizei geht hart gegen Demonstranten vor