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Tag der Trauer im Libanon

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Von Sabine Sans  mit dpa
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Tag der Trauer im Libanon

Einen Tag nach den Anschlägen in Beirut hat der Libanon einen Tag der Trauer ausgerufen. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich im vor allem von Schiiten bewohnten Südens der Hauptstadt in die Luft gesprengt. Laut Gesundheitsministerium gab es 44 Tote und 239 Verletzte. Die Angehörige eines Opfers sagte:

Das ist keine kleine Schlacht, sondern ein langer Krieg zwischen uns, zwischen dem gesamten libanesischen Volk und dieser Terrororganisation.

“Das sind Menschen ohne Gewissen. Möge es sie noch schlimmer treffen als uns. Möge auch ihr Tag kommen. Möge Gott sie mit einem Erdbeben strafen, dass die USA und Saudi-Arabien erschüttert.”

Der Anschlagsort ist eine Hochburg der schiitischen Hisbollah. Die sunnitische Terrormiliz IS bekannte sich zu dem Attentat.

“Was passiert ist, bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden diesen Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen. Das ist keine kleine Schlacht, sondern ein langer Krieg zwischen uns, zwischen dem gesamten libanesischen Volk und dieser Terrororganisation”, sagte Hussein Al-Khalil von der Hisbollah.

Die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah kämpft im Bürgerkrieg an der Seite des syrischen Regimes. Der Doppelanschlag in der Hauptstadt war eines der schwersten Attentate seit Jahren. Die Tat wurde international verurteilt.