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Calais: Erste Wohncontainer für Migranten eröffnet

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Von Euronews
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Container statt Zelt: Im nordfranzösischen Calais sind an diesem Montag die ersten Migranten in Wohncontainer gezogen, die die Regierung derzeit dort

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Container statt Zelt: Im nordfranzösischen Calais sind an diesem Montag die ersten Migranten in Wohncontainer gezogen, die die Regierung derzeit dort aufstellen lässt. 150 Personen konnten jetzt aus dem Zeltlager, dem sogenannten “Dschungel”, in die Container ziehen, für die EU und Paris gut fünf Millionen Euro ausgeben.

Nicolas Pauliac von der Präfektur Calais: “Dies ist ein Übergangslager, so haben sie eine Unterkunft in Frankreich. Unser Ziel ist es, sie in einen Prozess zu bringen, durch den sie in Frankreich bleiben können und in die französische Gesellschaft integriert werden.”

Bis zu 1.500 der in Calais ausharrenden Flüchtlinge sollen in die Container umziehen. Manchem ist ein Umzug dabei gar nicht so wichtig.

Der Syrer Ahmed Alhamad meint: “Im Dschungel zu bleiben oder in die Container zu ziehen, ist für mich dasselbe. Alles, was ich will, ist Asyl in Großbritannien.”

Viele Anwohner des Flüchtlingslagers fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Noël Lebrun von der Bürgerinitiative “ Les Oubliés”: “Wir sind gezwungen, umzuziehen. Das ist nicht normal. Die Politik tut nichts. Wir werden vergessen.”

Derzeit sind schätzungsweise rund 6000 Migranten in Calais, die genaue Zahl ist unbekannt. Sie wollen von hier aus illegal nach Großbritannien, weshalb sie keinen Asylantrag in Frankreich stellen.

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