Mord an Italiener: Kairo bestreitet Verwicklung ägyptischer Geheimdienste

Mord an Italiener: Kairo bestreitet Verwicklung ägyptischer Geheimdienste
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die ägyptische Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die Geheimdienste des Landes in den Tod eines italienischen Studenten verwickelt sein

WERBUNG

Die ägyptische Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die Geheimdienste des Landes in den Tod eines italienischen Studenten verwickelt sein könnten. Mehrere Medien hatten diesen Verdacht geäußert.

Giulio Regenis Leichnam hatte Spuren von Misshandlungen aufgewiesen, die nach Ansicht von Journalisten auf Polizeigewalt hinwiesen. Der ägyptische Innenminister Magdi Abdel Ghaffar betonte, der Student sei nicht festgehalten worden.

“Diese Vorwürfe sind absolut inakzeptabel”, so der ägyptische Innenminister. “Das hat nichts mit der ägyptischen Sicherheitspolitik zu tun. Dieser wurde noch nie solche Vorhaltungen gemacht.”

Der italienische Außenminister Paolo Gentiloni erklärte, man wolle, dass die tatsächlichen Täter gefasst und bestraft werden.

Regeni war Student der Cambridge Universität, er hatte zu unabhängigen Gewerkschaften in Ägypten geforscht und sich in Artikeln kritisch über Präsident Abdel Fattah al-Sisi geäußert.

“Die italienischen Ermittler stellen seit einigen Tagen parallel zu ihren ägyptischen Kollegen Nachforschungen an. Aber die Umstände der Tat bleiben unklar und rätselhaft”, so der euronews-Reporter. “Damit wächst der Druck auf die ägyptische Regierung herauszufinden, wer hinter der Folter und dem Mord steckt.”

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Dramatisches Busunglück bei Venedig: Mindestens 21 Tote - darunter 2 Kinder

Gedenken auf Lampedusa: Vor 10 Jahren ertranken 368 Menschen beim Untergang eines Flüchtlingsbootes

Med-9-Treffen auf Malta: Wenig Fortkommen beim Streitpunkt Einwanderung